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Thema: Mo, 2. Juli, 19.40 Uhr, auf arte: Re: Schuften im Paradies

  1. #1
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    Standard Mo, 2. Juli, 19.40 Uhr, auf arte: Re: Schuften im Paradies

    Re: Schuften im Paradies
    Die Saisonarbeiter von Santorin


    Die griechische Insel mit dem spektakulären Kraterrand lockt jährlich Millionen Touristen. Hochzeitsreisende und Luxusurlauber zahlen 1000 € die Nacht – so viel verdient ein Kellner oder Kofferträger im Monat. Ein Knochenjob – in der sengenden Hitze von Oia, dem schönen Inselstädtchen. Doch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft lässt sie vieles ertragen.

    Kann man hier schon angucken: https://www.arte.tv/de/videos/072491...n-im-paradies/
    Geändert von Kithira (2.July.2018 um 10:22 Uhr)

  2. #2
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    Nach Anschauen ist mir klar, warum Griechen den Job nicht machen wollen.
    MfG Günt(ohne h)er εν οιδα οτι ουδεν οιδα (Σωκράτης )
    Meine Reise-Impressionen

  3. #3
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    ich bin mir da nicht so sicher, ob wirklich alle € 1000,-- im Monat verdienen.
    Die Hitze ist aber auch nicht für jeden das große Problem. Wem man es von Kind an gewohnt ist, hält man das aus.
    Andererseits, es gibt auch in Deutschland nicht wenige, die mit € 1000,- klar kommen müssen. Und das bei den deutschen Mietpreisen mit der Tendenz nach oben bis ins Unendliche...
    Ja die Hoffnung hilft, aber nicht bei jedem gibt es noch Hoffnung.

    Werde es mir trotzdem angucken; schadet nicht, auch die Kehrseite der schönen Medaille kennenzulernen. Sicher ist es auch nicht nur auf dieser schönen Insel so, auch von anderen Inseln Griechenland, vom Festland und auch aus den Touristenregionen der Türkei sind Beispiele bekannt. Tja, was würden wir tun, wenn wir in dieser Situation wären? Bleibt zu wünschen, dass die gesundheitliche Verfassung es ermöglicht, auf diese Weise seine Brötchen zu verdienen.

  4. #4
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    Den Leuten wäre ja auch nicht geholfen wenn es die Jobs nicht gäbe. Und tausend Euro Verdienst im Monat sind in GR inzwischen nicht schlecht, auch (oder gerade) wenn es ein Knochenjob ist. Reich wird man auch als Rezeptionist nicht, oder an der Bar, wie man sehen kann.
    Anfang Mai hing in fast jedem Laden eine Aushang, dass Personal gesucht wird. Nur wo soll das wohnen wenn jede vernüftige Wohnung lieber über Airbnb vermietet wird?

    Santorin echt ein abschreckendes Beispiel von Overtourism geworden. Ich hatte nicht gedacht, dass es so schlimm ist, aber ich fand es heftig. Ich glaube, vergleichbar ist in GR allenfalls Mykonos.
    Grüßle,
    Kithira
    --
    Guck mal übern Kretarand: Zum Abschluss West-Kimolos

  5. #5
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    Die arbeiter auf Santorini geht es gar nicht so slecht, die Afrikaner auf dem festland die erdberen und kirschen flücken die geht es erbarmlich, es sind fast sklaven.
    Old truckers also die, but they are hard to crack

  6. #6
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    "Den Leuten wäre ja auch nicht geholfen wenn es die Jobs nicht gäbe."

    das stimmt natürlich!

    " Nur wo soll das wohnen wenn jede vernüftige Wohnung lieber über Airbnb vermietet wird?"

    ja das nimmt fatale Folgen an, und zwar nicht nur in Urlaubsregionen.

  7. #7
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    @ Arthuros:
    das hilft Betroffenen auch nicht weiter, dass es "anderen noch schlechter geht".

  8. #8
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    Stimmt! und solange es Menschen gibt, die für noch weniger arbeiten würden und müssen weil es ums nackte Überleben geht, wird sich an dem System nichts ändern. Wenn auf Santorin die Arbeiter einen aufstand machen würden und sich zusammen tun dann möchte ich mal sehen ob wirklich 200 hinten dran stehen die die Jobs mit Handkuss übernehmen. Oder ob nicht vielmehr etwas am Gehalt zu machen wäre. Problem ist halt, dass da Menschen schuften ohne Lobby und Fürsprecher und den Besitzern ist es egal Hauptsache der Rubel rollt und sie haben ihre Ruhe. Ich fand es schon armselig in dem Film wie die gut Betagte Chefin über ihr menschliches Lastentier gesprochen hat.
    Traurig, sehr traurig...
    vg Suska

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