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Thema: Diesmal auf die Peloponnes

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Standard Diesmal auf die Peloponnes

    Dieses Jahr werden wir Kreta untreu und sehen uns mal die Peloponnes an. Es wird eine Rundreise mit Unterkünften an 3 Orten von denen wir sternförmig ausschwärmen. Kurzfristig haben sich auch 2 Freunde entschlossen mitzufahren und wir haben ein strammes Programm. Bericht danach folgt.

    Habe aber eine Frage dazu bzw. eine Bitte um Tipps: Wir nehmen jedes Mal auf Reisen kleine Geschenke wie Mozartkugeln mit für neue Freunde, die wir unterwegs treffen oder nette Quartiergeber etc. Da wir dieses Mal auch wandernderweise einige Klöster erkunden wollen, möchten wir dem/den Mönch(en) etwas mitbringen, weil wir, jedesmal wenn wir griechisch sprechen, immer wieder eingeladen werden (schon oft erlebt), aber in der Sonne keine Schokolade mitschleppen wollen. Was könnte einem Mönch Freude machen?

    lg, Lisi (die sich in letzter Zeit oft Elli nennt)
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  2. #2
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    Zitat Zitat von Lisi Beitrag anzeigen
    Was könnte einem Mönch Freude machen?

    Ich hätte so viele Antworten auf Lager, so viele.
    Ab diesmal nicht, diesmal lasse ich mich nicht in Versuchung führen …

  3. #3
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    Du Schlimmer!

    Nein, ich meins ernst. Was außer Schokolade oder Zigaretten wäre eine Idee?
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  4. #4
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    Wie wäre es mit einem Kaffee aus Österreich und Kipferl oder Guglhupf? Ein guter Bergkäs, Kren im Glas ( mit dem Hinweis, was es ist und wofür)

  5. #5
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    Das ist alles eine gute Idee, aber: Kaffee gibt's nur in 500 gr Paketen, das ist schwer und Gebäck wird altbacken. Käse rennt davon in der Hitze und Kren? Sollte auch in der Kühlung sein. Solche Sachen würde ich nach Kreta mitnehmen und tu ich auch, aber es sollte etwas kleines, leicht transportierbares und unempfindliches sein, noch dazu wo wir 4 x umziehen (Rundreise) und das jedes mal mitschleppen müssen.
    Gutes Rad ist teuer! Da bleib ich bei Schokolade und auf Wanderungen wird halt nix mitgenommen.
    Danke für eure Gedanken!
    Lisi
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  6. #6
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    Versuch es mal mit Nederlandse stroopwafels, die Griechen sind verrückt danach, bekomt man jezt auch bei Lidl in GR.
    Groetjes Arthür
    Almost all old truckers survive cancer, but some still struggling with it.

  7. #7
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    ich denke da an ein Bierkrug, richtig Deutsch/Bayrisch etc !

  8. #8
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    Seit gestern zurück, kann ich berichten, dass ich doch Mozartkugeln und Lebkuchen mitgenommen habe. Es war auch nicht so heiß und ins Kloster beim Wandern haben wir die Lebkuchen mitgenommen.
    Die Schokolade hat auch alles überlebt, außer eine Packung, die das Opfer einer Mausattacke wurde. Am Morgen war eine Nektarine in der Küche angebissen und nach weiterer Nachschau auch eine Mozartkugel im Koffer angebissen. Als die alarmierte Besitzerin kam und das Sofa wegrückte um Nachschau zu halten und die Maus raus zu scheuchen, zog sie auch die Bettlade raus und da lagen noch 2 Mozartkugeln im Sofaversteck. Die Maus ist also ein Feinschmecker und hatte sich bereits ein Lager angelegt!
    Ein genauerer Bericht kommt noch später, alles in allem kann ich sagen, dass ich insofern ein bisschen enttäuscht war, weil es nur sehr wenige Sandstrände gibt/gab (wir sind halt Georgioupolis gewöhnt) und ich die Größe der Halbinsel doch ein wenig unterschätzt habe. Also ohne viel Autofahren war nicht viel zu machen.
    Ansonsten haben wir alles wie geplant gefunden und es war entspannend ruhig, da der große Ansturm schon vorbei war.
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  9. #9
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    Also der Peloponnes ist immer eine Reise wert. Mäuse als Feinschmecker zu Gast zu haben ist meist stressig, ihr habt trotzdem etwas daraus gemacht.
    LG,Tom

  10. #10
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    Moin,

    als bekennender Freund des Peloponnes bin ich natürlich schon auf den Bericht gespannt
    Das mit wenig Sandstrände konnte ich bislang nicht festellen... zwischen Kyparissia und Pyrgos sind es beispielsweise ~40Km

  11. #11
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    Auf Deinen Bericht freue ich mich auch besonders, Lisi, wir waren früher öfters mit dem Womo auf der Peloponnes-Halbinsel unterwegs.

    Am Besten gefiel mir immer der Mani-Finger mit seinen trutzigen Wehrtürmen, gebirgiger Landschaft und den Menschen, die ebenso markig wirkten - wie die Menschen etwa in der Sfakia auf Kreta, wie wir später feststellten.

    Mal sehen, ob es Dir ähnlich ging!
    vg krassi

  12. #12
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    Lisi, ich bin auch sehr gespannt auf deinen Bericht. Wir sind letzten Herbst drei Wochen dort herumgekurvt und haben sehr viel gesehen.
    Im Gegensatz zu krassi war ich von der Mani ein wenig enttäuscht, ich hatte wohl eine falsche Vorstellung..
    Grüsse, Barbara

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  13. #13
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    Hier kommt jetzt mal der erste Teil, ganz bin ich noch nicht fertig.

    Peloponnesrundreise Sept. 2019

    Bitte jetzt keine schriftstellerisch wertvollen und druckreifen Beschreibungen erwarten, es ist ein Reisebericht der meine Eindrücke schildert. Wir waren unterwegs mit einem 2. Ehepaar und hatten viel Spaß. Es gibt hier keine Jahreszahlen und historischen Schilderungen, die findet man besser und genauer in jedem Reiseführer. Wir sind auch nicht „Steinhaufenbesichtiger“ per se, Mykene, Olympia und Sparta ließen wir absichtlich außen vor, denn derartige Sehenswürdigkeiten schauen wir uns lieber im Fernsehen mit entsprechenden Erklärungen an, denn da kann man sich mehr drunter vorstellen. Was uns interessiert ist die Natur und das Kommunizieren mit der Bevölkerung.

    LOS GEHT’S!

    Nach einem unspektakulären und relativ pünktlichen Flug nach Athen und einer etwas nervenzerfetzenden Anmietung eines Kleinwagens strebten wir unserem ersten Ziel entgegen:

    1. Etappe Diakoptó an der Nordküste

    1.Tag
    Auf dem Weg nach Diakoptó machten wir Halt beim Kanal von Korinth und knipsten das obligatorische Foto.
    In Diakoptó angekommen wurden wir im Hotel Alkistis in Strandnähe ausnehmend freundlich empfangen und nachdem wir unser wirklich geräumiges und sauberes Appartement bezogen hatten, war erst mal auspacken angesagt. Nach einem kleinen Rundgang durch das Dorf und der Besorgung der Fahrkarten für den Odontotos für den übernächsten Tag suchten wir uns eine Taverne am Strand und wurden im lauen Abendwind bestens bedient. Unser Kellner Charis war äußerst gesprächig und wir erhielten von ihm mehrere gute Hinweise für unsere geplanten Ausflüge.
    Das Hotel befindet sich inmitten eines Olivenhaines und neben einem Orangengarten und abends und morgens flatterten unzählige Fledermäuse um die Balkone herum. Leider „konferierten“ des Nachts etliche Hunde der Nachbarschaft, aber für derartige Fälle habe ich immer Ohropax bereit.

    2.Tag

    Der Tag begann mit einem feinen Frühstück im Hotel mit frischgepresstem Saft, Brot, selbstgemachter Marmelade, Honig, Joghurt, Toast, Obst und natürlich Tee oder Kaffee um wohlfeile 6 Euro, danach machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Ausflug ins Hinterland und fuhren in einer tollen Bergkulisse zum Doxa See, einem Stausee, nebst Besuch im Kloster des Heiligen Georges von Feneos. In unserem Müller Reiseführer stand geschrieben, dass dort nur mehr ein Mönch Dienst tut, aber in der Zwischenzeit sind es schon drei. Mit viel Liebe pflegen sie das Interieur und den Innenhof des Klosters und haben uns herumgeführt, mit einem kühlen Getränk verwöhnt und Rosenzucker aufgenötigt, der jetzt nicht so mein Fall ist. Vom angebauten Holzbalkon aus hatten wir einen herrlichen Blick auf den ganzen See. Schön mit Wandmalereien ausgestattet die kleine Kirche und sehr interessant die versteckte, geheime Schule auf dem Dachboden, wo während der Türkenherrschaft unterrichtet wurden.
    Rund um das Bergmassiv des Helmos herum ging unser Ausflug weiter nach Kastria zur Höhle der Seen. Dort befindet sich ein etwa 2 km langes unterirdisches Flussbett mit insgesamt 13 terrassenförmig angelegten Seen, die sich derart nach einem Erdbeben formten. 3 Seen auf 3 Etagen etwa 500 Meter weit in den Berg hinein können besichtigt werden. Absolut sehenswert!
    Weiter führte uns der Weg nach Kalavryta, das im 2. Weltkrieg traurige Berühmtheit erlangte, weil die Nazis dort Massaker und Bestrafungsaktionen veranstalteten. Gegenüber des Bahnhofes wurde ein Holocaustmuseum angelegt, das aber abends schon geschlossen war. Bedrückend allerdings ist die Statue vor dem Museum, das eine Frau mit Kindern zeigt, die ihren toten Mann wegzieht. Richtig gefesselt hat mich die Stadt jetzt nicht so, vom Bahnhof weg führt eine Fußgängerzone mit Restaurants und Geschäften bergan, mittendrin die 2türmige Kirche mit 2 Uhren, von denen eine im Angedenken an die Gräueltaten des Krieges die Tatstunde anzeigt. Nach einem guten Eis machten wir uns auf den Heimweg die Serpentinen hinunter nach Diakoptó, wo unser freundlicher Kellner Charis schon auf uns wartete.

    3.Tag

    Nach einem wieder ausgiebigen Frühstück fanden wir uns pünktlich um 9 Uhr am Bahnhof ein, bezogen unsere Plätze und los gings! Etwa 200 Meter nach dem Bahnhof bog der Zug nach rechts ab und strebte der imposanten, direkt hinter Diakoptó gelegenen Vouraikos-Schlucht entgegen. Dort bekamen wir einen ersten Vorgeschmack auf unsere spätere Wanderung aus der Schlucht heraus. Dicht neben den Felswänden drückte sich der Zug vorbei, durch mehrere Tunnels durch und über etliche offene Brücken führten die Gleise über den wasserführenden Bergbach. Nach 12 km erreichten wir Zachlorou, die mittlere Station.
    Wir waren die einzigen Fahrgäste die dort ausstiegen und wurden von einer Hündin mit 2 Jungen empfangen. Nachdem wir unser Frühstückssandwich verfüttert hatten, begleiteten sie uns noch ein paar hundert Meter auf dem Aufstieg zum Kloster Mega Spilion. Nach etwa einer Stunde aus der Schlucht heraus erreichten wir den Eingang des Klosters, das genauso wie Kalavryta im Krieg traurige Berühmtheit erlangt hat, als 17 Bewohner umgebracht wurden. Eine Tafel mit ihren Namen und ihrem Alter vor dem Haupteingang erinnert daran.
    Das mehrere Stockwerke hohe Kloster, das großteils aus Holz erbaut ist, klebt geradezu an den hohen Felsen und brannte seit seiner Gründung im Jahr 840 mehrmals ab. Hinter dem Gebäude befindet sich eine Höhle, die durch das Kloster betretbar ist. Wichtigstes Artefakt ist die Marien-Ikone, die in der Höhle gefunden wurde. Das Original befindet sich in der Kirche. In der Höhle wird eine Kopie nebst einem Lindwurm? ausgestellt, alles in allem ziemlich kitschig. Das Kloster selbst war ziemlich ausgestorben bis auf einen Mönch, der im Shop Wache hielt. Das Schlimmste jedoch waren die „Kunden“-Toiletten, die derart schmutzig waren, wie man es in Griechenland heutzutage nur noch selten erlebt. Wirklich kein Renomee.

    Nach einem stärkenden Kaffee im touristisch äußerst orientierten Restaurant (erinnerte an eine Rosenbergerfiliale an der Westautobahn in Österreich) gegenüber der Auffahrtsstraße zum Kloster machen wir uns wieder an den Abstieg zum Bahnhof, wo unsere Wanderung beginnen sollte. Freundlich begrüßt von den 3 Hunden warteten wir den Zug aus Kalavryta ab, aus dem ein weiteres Pärchen stieg, das ebenfalls zu Fuß weiter gehen wollte. Im Vorjahr wurden ein Großteil der Gleise neu verlegt und frischer Schotter aufgeschüttet und daher die seitlichen Fußwege teils vernichtet. Nach Erzählungen von einer Einheimischen aus Diakoptó, die diese Wanderung schon mehrmals unternahm, war es früher angenehmer zu gehen. Da also viele der kleinen Fußpfade seitlich der Gleise verschwunden sind, muss man direkt auf den Schwellen bzw. auf dem Schotter gehen, das bei einer Gehzeit von ca. 4 Stunden schon anstrengend für die Füße war. Belohnt wurden wir allerdings durch grandiose Ausblicke rundum, durch abenteuerliche Brückenüberquerungen und durch erfrischendes Bachgeplätscher. Einen Fahrplan hatten wir mit und konnten daher den noch ausstehenden 2 Zügen an bequemen Stellen ausweichen. Auf die letzten Kilometer war es möglich die Gleise zu verlassen und auf einem Feldweg den Weg aus der Schlucht zu beenden. Ein toller Ausflug, der nur zu empfehlen ist, schwindelfrei sollte man allerdings schon sein, denn die durchsichtigen Brücken zu überqueren ist sicher nicht jedermanns Sache.
    Müde und erschöpft vertrauten wir uns abends wieder Charis an und wurden mit landestypischen Leckereien verwöhnt. Für den nächsten Tag riet er uns nach Plataniotissa zu fahren.
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  14. #14
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    Teil 2

    4.Tag

    Highlight wieder das Frühstück, danach bogen wir wieder einmal in die Berge ab und erreichten nach einer guten halben Stunde durch eine malerische Schlucht und Berglandschaft das Bergdorf Plataniotissa, dessen Spezialität es ist, in einer riesigen, hohlen Platane ein Kirchlein zu beherbergen. Die Zwillingsplatane ist sicher hunderte Jahre alt und hat einen Umfang von 23 Metern. Durch eine richtige, hölzerne Tür betritt man eine Kirche/Kapelle und kann sogar in eine kleine, geflieste Höhle im Platanenzwilling klettern. Wirklich einen Ausflug wert.
    Direkt am Parkplatz vor der Kirche hatte ein einheimischer junger Mann einen Kiosk aufgebaut, in dem er Produkte seines Biohofes verkaufte. Seine Schwester legt die Oliven ein und macht die Marmelade, er kümmert sich um den Garten und verkauft alle möglichen Sorten Obst und tolle Fleischtomaten der Sorte „Rosa Beefstak“, von denen er mir sogar riet die Samen im nächsten Jahr selbst einzupflanzen. Werde ich auch machen.
    Auf dem Rückweg machten wir Halt in Egio. Leider ist diese Stadt nicht wirklich eine Augenweide und schnell machten wir uns auf dem Weg retour nach Diakoftó, wo wir einen ruhigen Nachmittag samt einem Bad im Meer einlegten. Am nächsten Tag sollte die Reise zur 2. Etappe weitergehen.

    2. Etappe Myloi bei Nafplion

    5. Tag

    Nach dem Frühstück Aufbruch nach Myloi, dem antiken Lerna, in der Bucht gegenüber von Nafplion. Über Korinth, Nemea und Argos erreichten wir um die Mittagszeit unser 2. Quartier, die Lerna Rooms direkt am kleinen Hafen. Auch dort ein geräumiges Appartement, recht ruhig, die Saison ist dort augenscheinlich zu Ende, nur am Abend hatten noch 2 Tavernen auf. Entlang der Hauptstraße ein gutbesuchter Bäcker, daneben ein Obstgeschäft, die uns auch mit dem Frühstück versorgen sollten.
    Gleich am Nachmittag besuchten wir Nafplion und schlenderten durch die gepflegte Innenstadt. Kleine, feine Geschäfte, viele Restaurants aller Preisklassen, abendliches Treiben auf der Platia – eine Stadt der Extraklasse. Der Weg führte uns auf den Berg gegenüber der Festung Palamidi zur Akronafplía-Festung mit wunderbarem Blick auf die Stadt, den Hafen und die Festungsinsel Bourtzi. Ein Abendessen in der Altstadt rundete den Tag ab und wir planten den Aufstieg zur Palamidi-Festung für den nächsten Tag.

    6.Tag

    Schon um 9 Uhr morgens schritten wir die hunderten (999? – ich habe dann doch nicht mitgezählt) Steinstufen bergauf und in jeder Kehre breitete sich die Stadt schön und schöner vor uns aus. Endlich war der Gipfel erreicht und wir besichtigten die Burg, von der halt auch nur mehr die äußeren Mauern erhalten sind, dafür viele davon. Nach dem Abstieg ruhten wir uns im Park aus und bummelten danach nochmal durch die Straßen. Abends aßen wir in einer Nebengasse und ließen den Tag bei einem Drink auf der Plateia ausklingen.

    7. Tag

    Dieser Tag sollte ein Strandtag werden und wir entschieden uns für Tolo (Sandstrand!) Auf dem Weg dorthin sahen wir, dass unterhalb der Palamidi-Festung gerade Markttag war, daher schnell einen Parkplatz gesucht und ab ins Getümmel! Lautstark wurden „Designerklamotten“ von La Coste, Hilfiger und dgl. ausgerufen zum „Sonderpreis“ von nur 5 Euro pro Stück! Und das ganze vom Wühltisch. Obst, Fisch, Unterhosen – was das Herz begehrt wurde angeboten. Nach dem Kauf von einem Kilo Weintrauben machten wir uns nach Tolo auf.
    Auch dort war die Saison augenscheinlich schon ziemlich vorbei, denn ein schöner Parkplatz direkt neben dem Strand war schnell gefunden, die Liegen und Schirme sehr spärlich frequentiert und das Imbissrestaurant bis auf 2 weitere Ehepaare verwaist. Egal, das Wetter war schön, das Wasser warm und der Strand ein Traum. Wir verbrachten dort einen ausnehmend schönen Tag und haben uns schon gedacht, wenn alle Hotels und Zimmer im Sommer dort voll sind, dann würde es schon ganz schön eng am Strand werden. Als Draufgabe fand ich dort noch eine wunderschöne Muschelschnecke? Schneckenmuschel? und der Tag ging angenehm zu Ende.

    3. Etappe Gythio, Mavromouni

    8. Tag

    Schon frühmorgens ging die Reise weiter nach Mavromouni, einem kleinen Dorf an einem langen Strand außerhalb von Gythio. Dort hatten wir im Hotel Aeolos gebucht, ruhig gelegen zwischen Olivenhainen etwa 300 m vom Meer entfernt. Nachdem die Zimmer um 11.30 Uhr noch nicht fertig waren, stellten wir das Gepäck ab und gingen gleich mal zum Strand um den in Augenschein zu nehmen und Mittag zu essen. Danach bezogen wir unsere Appartements, diesmal etwas kleiner, dafür mit einer kleinen Terrasse vor den nebeneinander gelegenen Räumlichkeiten, ideal für unsere Frühstücksorgien. Ein gut bestückter Supermarkt war fußläufig erreichbar und wir deckten uns gleich mal für ein paar Tage ein. Danach war schwimmen angesagt im glasklaren, warmen Meer. Die Liegen, die zur Taverne wo wir zu Mittag aßen gehörten, waren zu etwa 20 % belegt. Auch hier also kein Stress.
    Abends machten wir uns fein und fuhren in die Stadt. Gleich bei der Einfahrt vom Süden her befindet sich rechts ein schmaler Damm der zu der kleinen Insel Kranai führt. Dort steht der Tzannetakis-Turm, ein burgähnliches Gebäude, das eine Art Heimatmuseum ist und nach einem kurzen Spaziergang durch den kleinen Kiefernwald erreicht man den Leuchtturm. Sicher ein netter Picknickort. Schnell wurde es dunkel und wir suchten uns einen Parkplatz in der Nähe des Hafens um auszuschwärmen. Die Hafenpromenade war hell erleuchtet und die meisten Restaurants gut besetzt. Dort, wo die moderne Stadterweiterung beginnt, war der Bär los, denn es was die „Panijiri-Woche“, eine Art Markttag. Nur dieser Markt zog sich durch mehrere Straßen, war taghell erleuchtet und es blieben keine Wünsche offen. Von Teppichen, einem kleineren Baumarktangebot, Schuhen, Unterwäsche, Spielwaren etc. gab es alles und fast jeder oder jede hatte schon ein Säckchen in der Hand baumeln. Für die Kinder war ein Autodrom aufgebaut und für die Älteren eine Art Hau den Lukas Stand. Jetzt wussten wir auch, warum die Restaurants so voll waren. Die Restaurants, die sich in der Nähe des Marktes befanden, waren sowieso im Ausnahmezustand. Wir fanden ein ganz witziges mit rustikaler Ausstattung direkt beim Marktausgang. Für diesen Sonntag gab es keine Speisekarte, man konnte aus genau 3 Speisen wählen: Grillhuhn, Gyros oder Souvlaki, dazu Patates und/oder Salat. Die Kellner rannten zackig herum und das Essen kam schnell und bündig: Auf einem Ölpapier direkt auf den Tisch und jeder stach zu. Originell!
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  15. #15
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    Vielen Dank, Lissi, für deinen interessanten bisherigen Reisebericht.

    Mit der Bahn nach Kalavryta sind wir auch gefahren, einmal mit dem Zug und man kann auch mit dem Auto hinauffahren und dann durch die Berge weiter bis nach Patras.

    Auch an Gythio habe ich schöne Erinnerungen, obwohl unsere Rundreise mit dem Womo schon einige Jahre her ist.

    Nur Schade, dass du keine Fotos einfügst, du hast doch sicher viele Bilder gemacht.

    Ich freue mich aber sehr und bin gespannt, wie es weitergeht.
    vg krassi

  16. #16
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    Ich möchte noch auf die Bilder warten die unsere Freunde gemacht haben und die meine Bilder ergänzen. Am Wochenende wird es so weit sein und dann werde ich auch ein paar Fotos auswählen.
    Inzwischen der 3. Teil:

    9. Tag

    Mani Rundfahrt! Zuerst führte uns der Weg über Areopolis nach Diros, wo wir die Höhlen besichtigen wollten. Obwohl wir ganz früh da waren, waren 2 größere Reisegruppen schon vor uns da und man beschied uns etwa 45 Minuten Wartezeit. Trotzdem stellten wir uns schon mal an, denn es trudelten nach und nach die Autos und weitere Gruppen ein. Gut war´s, denn wir hatten Glück. Nachdem immer 6 Personen in ein Boot passen, blieben von der Gruppe vor uns 2 Leute übrig und wir konnten schnell hineinhuschen. Schon der Eingang ließ uns staunen, eine riesige Höhle mit vielen blauen Booten. Schnell stiegen wir ein und los ging es. 20 Minuten glitt das Boot durch die Gänge und mit jedem Meter und jeder Kurve eröffnete sich ein neuer Anblick von fantastischen Stalaktiten- und miten. Die 2 Fremden bei uns im Boot entpuppten sich als Polen und nachdem unsere mitreisende Freundin ebenfalls aus Polen ist, wurde vereinbart, dass die vor uns im Boot sitzende Frau, die die ganze Fahrt mitfilmte, uns dann den Film zur Verfügung stellen sollte. Wunderschön ist er geworden! Die letzten 100 Meter vor dem Ausgang legten wir dann zu Fuß zurück und als wir aus dem Höhlenausgang traten lag auch noch die schöne, blaue Bucht vor uns. Wirklich malerisch!

    Und dann begann die Rundfahrt. Unser erstes Ziel war Gerolimenas. Auf dem Weg dorthin erschienen die ersten Wehrtürme in der Landschaft und die Vegetation veränderte sich hin zum Trockenen. In Gerolimenas legten wir einen Badestopp und eine Kaffeepause ein. Während wir so im Hafen saßen, bemerkten wir den Wanderweg hoch auf den Berg rechts vom Hafen, aber angesichts des warmen Tages verzichteten wir dann doch auf einen Aufstieg.

    Unser nächstes Ziel sollte Vathia sein. Schon bei der Anfahrt waren aus einer Entfernung die berühmten Türme zu sehen, aber je näher wir kamen, desto beeindruckender wurden sie. Wir waren fast alleine im Dorf, als wir uns auf den Weg machten, die Türme genauer zu erforschen. Muss eine harte Sache gewesen sein, dort zu wohnen und es wundert mich nicht, dass ein Großteil der Bevölkerung von dort abwanderte. Bis auf die Taverne war das Dorf ausgestorben und immer mehr Gebäude brechen unter dem Gewicht der Zwischendecken zusammen. Schade, aber verständlich.

    Die Fahrt ging weiter über die Hauptstraße mit einem wunderbaren Ausblick auf Porto Kagio mit Kythira im Hintergrund bis wir in Lagia eintrafen, wo auf dem Dorfplatz ein schwarzes Pferd alle Autos aufhielt um um Brot zu betteln. Der Dorfwirt beschallte mit klassischer Musik den Platz und wir bewunderten den offenen Glockenturm. Wir fuhren aber weiter nach Kokala, weil wir dort baden wollten. Vor dem Baden hatten wir aber noch Hunger und besuchten ein lokales Gasthaus, das anscheinend NICHT auf Gäste vorbereitet war, denn wir wurden wie Störenfriede empfangen. Der Hunger war aber groß und wir bestellten eine Kleinigkeit, die dann noch ewig dauerte bis sie fertig war. Aus Ärger machten wir uns gleich auf den Weg nach Kotronas, wo wir einen schöneren Strand erwarteten. Der Strand war zwar da, aber die Dusche war kaputt und es fühlte sich keiner mehr zuständig, denn es war wie ausgestorben.

    Also weiter. Unsere Freunde hatten schon genug für den Tag und fuhren gleich nach Hause, wir wagten aber noch einen Versuch und fanden: Skoutari! Eine nette Fischtaverne mit einem Kieselstrand, wieder mal kristallklares Wasser und mein Mann war nicht zu halten. Er warf sich kopfüber in die Fluten und bemerkte ein paar Minuten später, dass er seine Sonnenbrille im Meer verloren hatte. Tja, was machen? Die Tavernenwirtin hatte gerade Besuch von ihrer Schwester und die hatte 2 Kinder dabei. Von denen borgte ich mir eine Kinderschwimmbrille aus und tatsächlich fand mein Mann nach einigem Suchen seine Brillen wieder!
    Ich mag ja Kieselstrände nicht so und dachte mir aus Langeweile, jetzt kletter ich aber mal über den Felsen, der den Strand begrenzt. Und was fand ich dort? Einen feinen Sandstrand! Jetzt riss auch ich mir die Klamotten vom Leib und schon war ich drin im kühlen Nass. Wozu der Entdeckergeist für alles gut ist. Wir blieben dann noch bis zum frühen Abendimbiss und nahmen uns vor, mit unseren Freunden nochmal dort hinzufahren.

    10. Tag

    Mystras

    1 Stunde über die Landstraße und wir erreichten den Festungsberg von Mystras. Schon von unten machte der Berg Eindruck, was ja auch seit der Gründung Sinn der Sache war. Direkt vor dem Eingang fanden wir einen Parkplatz, zahlten unseren Obulus und begannen den Rundgang. Ursprünglich war angedacht, den 2. Teil vom oberen Eingang anzugehen, aber das Wetter war nicht zu heiß und daher machten wir die ganze Runde von unten. Wir gingen von einem Schauplatz zum nächsten, von einem Kloster zum anderen, wirklich beeindruckend was da geleistet wurde und schade, dass so viel zerstört wurde. Das einzige bewohnte Nonnenkloster war, wie es fast immer in Damenklostern der Fall ist, schön bepflanzt und gepflegt.
    Bald begann der Aufstieg zur letzten Bastion, dem Kastro. Leider ist davon ja auch nicht mehr viel übrig, aber von dort oben hat man einen grandiosen Ausblick auf das Land, die Ebene, die Stadt Sparta und auch auf den höchsten Gipfel des Taygetos, den Profitis Ilias. Fast 3 Stunden hatten wir gebraucht um den Berg zu erklimmen und zu staunen, jetzt meldete sich ein rechtschaffener Hunger, den wir in Mystras stillten. Ein Straßenschild lenkte unseren Blick auf den Weg nach Parorio, wo sich Quellen befinden sollten. Da mussten wir natürlich hin.
    Die Quellen fanden wir auch und füllten unsere Flaschen. Am Parkplatz vor den Quellen trafen wir auch ein österreichisches Ehepaar, das sich gerade die Wanderschuhe anzog. Auf die Frage: „Wohin des Weges?“ erfuhren wir, dass ab Parorio ein Rundwanderweg durch eine Schlucht über Mystras und retour führte. Obwohl wir für diesen Tag eigentlich schon genug auf den Beinen waren, gingen wir ein Stückchen in die Schlucht hinein bis zu einer kleinen Kirche in einer Höhle. Vor der Heimfahrt tranken wir noch Kaffee in der Taverna Ores bei der Quelle, die - Nomen est Omen - mit zahlreichen Uhren geschmückt ist. Ganz unkompliziert auch die Episode, als eine griechische Familie mit der gehbehinderten Oma kam, die die 4 Stufen zur Kneipe nicht bewältigen konnte, da wurde ein Tisch einfach auf die Straße vor dem Lokal runtergestellt.

    Danach machten wir uns auf den Weg retour nach Mavromouni, weil wir nochmal nach Gythio fahren wollten. Am frühen Abend gingen wir hinter der Hafenpromenade die Stufen und steilen Gässchen hoch um auch das „Hinterland“ zu erforschen. Belohnt wurden wir durch schöne Ausblicke auf die Insel Kranai und den Hafen. Natürlich musste auch die einzige archäologische Attraktion von Gythio besichtigt werden: das wirklich noch gut erhaltene kleine Amphitheater neben einer Kaserne im modernen Teil von Gythio. Danach noch mal ins Getümmel des Marktes und ein paar Einkäufe erledigen. Die Nacht schliefen wir wie die Murmeltiere und träumten schon vom nächsttägigen Strandtag in Skoutari.

    11. Tag

    Gegen 10 h machten wir uns zu viert auf den Weg nach Skoutari. Am Sandstrand fanden wir zwei mit Ketten befestigte Liegen und daneben einen mit einem Stein beschwerten Schirm. Den vereinnahmten wir kurzerhand und es machte ihn uns den ganzen Tag keiner abspenstig. Bis auf ein Pärchen mit Kind und 2 Strandläufer waren wir den ganzen Tag ungestört.
    Mittags suchten wir uns in der Taverne einen Fisch für 4 Personen aus und bekamen ihn meisterhaft zubereitet mit Kartoffeln und Salat serviert. Fragt aber nicht nach dem Preis. Frischfisch ist teuer und wir schluckten schon etwas bei der Rechnung, aber man gönnt sich sowas ja nicht jeden Tag.
    Obst hatten wir uns mitgenommen und Kekse zum Kaffee – alles in allem, es war ein herrlicher Tag. Gegen 5 Uhr machten sich unsere Freunde auf den Heimweg, wir wollten uns noch Areopolis anschauen.
    Und gut war´s, es ist wirklich ein liebevoll – für den Tourismus – hergerichteter Ort. Nette Tavernen, Lokale in Hinterhöfen, Blumenschmuck und ausgefallene Dekoration in einer Fußgängerzone rund um die steinerne Kirche. Neben der Kirche befindet sich ein Wohnturm mit Zimmervermietung, den wir anfänglich für ein Museum hielten, weil im Eingangsbereich eine ältere Dame saß inmitten von museumsreifen Ausstellungsstücken, die sich dann aber als Einrichtung entpuppten.
    Reges Kinderspielen auf der Platia und unter dem eindrucksvollen Denkmal von Petros Mavromichalis, dem Lokalhelden, wurde mit Spielzeugpistolen und –gewehren fleißig geübt. Ein schöner Abschluss unseres Aufenthaltes in dieser Region, denn am nächsten Morgen war die Weiterreise nach Pylos vorgesehen.

    4. Etappe Pylos

    12. Tag

    Reise über Areopolis – Langada – Platsa Richtung Kalamata. Pause in Stoupa, die wir auf eine Stunde ausdehnten um baden zu gehen. Ein gut organisierter Ort, niedrige Häuser, keine Bettenburgen mit Sandstrand, Strandpromenade und Geschäften im Ortsteil Kalogria. Hier war fast noch der Bär los. Interessant die unterirdischen Süßwasserquellen an der Nordseite des Strandes, die von Steinen umkränzt ein Becken bilden.
    Markant der Tafelberg hinter dem Ort, der laut Reiseführer eine antike Akropolis beheimatete, von der nichts mehr zu sehen ist.

    Weiter ging es danach via Kardamili nach Kambos über kurvige Bergstraßen. Bei Kambos war zu erahnen wo die Wanderung in die Schlucht von Kambos stattfinden könnte, leider hatten wir dazu keine Zeit bzw. wäre die Anreise egal von welchen Standpunkt zu weit gewesen, denn nach Hause fahren müsste man ja dann auch noch. Im Juni, wo es länger hell ist, hätten wir uns diese Wanderung vorstellen können, aber diesmal fuhren wir weiter. Diese Fahrt war nicht nur ein Transit, sondern auch ein Genuss für die Sinne. Die wechselnden Landschaften und die Ausblicke aufs Meer machten diese Fahrt zu einer Reise.

    Weil wir dann doch schon spät dranwaren und bis es bis Pylos noch mehr als eine Stunde dauern sollte, umfuhren wir Kalamata auf der Außenautobahn und nahmen uns vor, dort später einen Besuch einzulegen.
    Auf die letzten Kilometer sah ich auf Google Maps am Handy noch einen Hinweis auf eine geheimes? Aquädukt? und wir nahmen uns vor, dieses an einem der nächsten Tage auszuchecken. Endlich erreichten wir die letzte Kuppe in der Kurve vor Pylos: Da breitete sich die Navarinobucht vor unseren Blicken aus, wunderbar die Aussicht auf die Inseln Sfaktiria und Pylos, das Feuchtgebiet rechterhand und schlussendlich auf die Marina und die Häuser von Pylos. In unserem Hotel am Hafen wurden wir freundlichst empfangen und bekamen wieder ein hübsches geräumiges Appartement. Der Balkon war leider zu klein um dort zu frühstücken, aber in der Wohnküche war genug Platz für 4 Personen. Rasch gingen wir einkaufen und tauchten dann ins abendliche Getümmel auf der Plateia ab.
    Meine Lieblingsseite meiner Lieblingsfreundin:
    www.kritimou.de

  17. #17
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    Vielen Dank für Deine Schilderungen und Fotos und die ganze Arbeit damit.

    Mir hast Du damit eine Freude gemacht und Erinnerungen hervorgeholt, Grüße nach Wien!
    vg krassi

  18. #18
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    Auch von mir vielen lieben Dank, Lisi.Es war eine Freude, gedanklich dort gewesen zu sein und heute die Fotos, so fing der regnerische
    Sonntag gut an. Herzliche Grüße aus dem Norden Deutschlands, Octopus

  19. #19
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    Tolle Fotos, vielen Dank . Kein Problem ohne Beschriftung, Du hast doch alles super danach beschrieben

    Viele Grüße (noch) von Kreta

  20. #20
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    Schöner Bericht.

    Wir liebäugeln unseren Urlaub ggf in Finikounda zu verbringen.
    Mit einem 8-Jährigen Junior möchten wir einerseits Strand "vor der Haustür" und Ausflüge/Sightseeing in max. 1,5 Std. Autofahrt unterbringen, wobei Stoupa auch lange im Rennen war. (soll aber in der Sasion angeblich leider zielich voll sein)

  21. #21
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    Hallo ihr beiden,
    warum nicht. Einmal nicht Kreta ist ja kein Verbrechen Gutes Gelingen in der Mani! Wir machen im kommenden Januar 2 Wo Portugal, Tapetenwechsel!
    LG, Angekika und Tom

  22. #22
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    Zitat Zitat von Greecerlein Beitrag anzeigen
    Schöner Bericht.

    Wir liebäugeln unseren Urlaub ggf in Finikounda zu verbringen.
    Mit einem 8-Jährigen Junior möchten wir einerseits Strand "vor der Haustür" und Ausflüge/Sightseeing in max. 1,5 Std. Autofahrt unterbringen, wobei Stoupa auch lange im Rennen war. (soll aber in der Sasion angeblich leider zielich voll sein)
    Hallo Greecerlein.

    Wir sind in diesem Sommer in Stoupa gewesen. Voll ist relativ. Uns hat es dort gut gefallen. Wir hatten auch auch eine super Unterkunft. Würden dort auch wieder hinfahren und können es durchaus empfehlen.

    Mit 1,5h Autofahrt dürfte es aber auch von Finikounda schwer werden. Von Stoupa aus könnte man als Bsp. zur Vlychada Höhle fahren. Das dürfte dem Junior gefallen. Ich habe unsere beiden noch nie so still erlebt.

    Bei Interesse, können wir uns auch gerne per PN austauschen.
    Gruß
    Andre

  23. #23
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    Auch wir waren auf unseren Fahrten anch Kreta schon mehrfach einige Tage auf Peloponnes.
    Leider hab ich nur Videos, eines aber bei youtube hochgeladen, ist aber schon ein paar Jahre her. Die Wanderung entlang des Odontotos ist herrlich!


    Es ist ein Zusammschnitt der Zugfahrt, bei der ich neben dem Zugführer saß und der Wanderung am nächsten Tag.
    Gruß Michael

    Zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung...
    aber für Kreta topfit!



    Αν σε κλωτσήσει ένας γάιδαρος, δεν έχει νόημα να τον κλωτσήσεις κι εσύ.

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