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Von Marmara zum Sweet Water Beach
Von Marmara zum Sweet Water Beach
Der Weg von Marmara über Loutro zum Sweet Water Beach wurde mir als abwechslungsreicher, schöner und gut zu gehender Weg empfohlen.
Am Donnerstag den 28.5.26 wollte ich ihn dann auch selbst gehen.
Zuerst einmal bis Loutro, mal sehen wie es mir dann geht.
Das ist Teil meiner Überlistungs- Strategie: nicht gleich ein so großes Vorhaben angehen, kleine Etappen versuchen und dann je nach Befinden erweitern.
So hatte ich es ja auch schon bei der Begehung der Aradena-Schlucht gemacht.
Am Morgen des 28.5. war ich rechtzeitig im Hafen von Sfakia.
5€ beim sofort anwesenden Wächter löhnen; Rucksack, Mütze, Sonnenbrille aus dem Auto nehmen; Fahrschein für 9€ kaufen; zum Boot gehen; losfahren.
Hintereinander weg, ohne Wartezeiten, so muss es sein.
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Das Boot und die Fahrt nach Marmara über Loutro kannte ich schon. Doch es gibt immer etwas neues zu sehen.
Diesmal: den Weg durch die Felsen erahnen.
In Marmara angekommen wollte ich mir erst einmal ansehen wie groß das Dorf ist, das diesen Namen trägt.
Die Suche war kurz: über dem Anleger war eine Taverne mit großer Terrasse, dahinter 2, maximal 3 Wohngebäude, 100m hinter der Taverne ein WC, das wars.
Die Taverne nimmt den größten Anteil der Ansiedlung ein.
Ob hier im Winter Menschen wohnen?
Der Ausgang der Aradena-Schlucht und der kleine Kies- Badestrand sichern den Erhalt des Fleckens.
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Hinter den Liegen der Badegäste führte der Weg zum nächsten Ort.
Anfangs etwas Kletterei, aber dann ein gut begehbarer Weg, der weiter nach oben führte.
Etwa auf der Hälfte der Strecke nach Lykos entdeckte ich eine ausgespülte Höhle die unter dem Weg verlief.
Die muss ein Wasserfall in mühevoller Kleinarbeit im Laufe der Jahrtausende erschaffen haben.
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Der Wasserfall ist zwar weg, aber Regen und Wind werden das Werk irgendwann vervollständigen und den Tunnel zum Einsturz bringen.
Vor Lykos geht es dann mit etwas Kletterei wieder bergab bis zum Meer.
Lykos ist schon deutlich größer als Marmara.
Hier gibt es neben 2-3 Tavernen auch Zimmervermietungen, die einen recht modernen Eindruck machten.
Doch ich hielt mich hier nicht lange auf, ich wollte weiter.
Der nächste Ort war Finix. Dort war ich schon ein paar mal.
Ich glaube Finix wird einen leichten Aufschwung erleben, das es jetzt über eine gute, asphaltierte Straße zu erreichen ist.
Finix streifte ich nur, es ging weiter bergauf nach Loutro.
Von Finix nach Loutro soll es ja 2 Wege geben.
Einen kürzeren über den Berg und einen längeren etwas näher an der Küste entlang.
Letzteren bin ich schon gegangen,
deshalb wollte ich den Weg über den Berg suchen und ausprobieren, was mir auch teilweise gelang.
Anfangs kam ich noch gut voran, einige Markierungen waren zu sehen.
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Auch die Aussicht war toll, doch den Weg verlor ich.
Irgendwie bin ich dann der Nase nach gegangen.
Ab und zu entdeckte ich ein paar blaue Punkte auf den Felsen und manchmal ein rotes A.
Irgendwann war ich dann ganz oben und konnte mich wieder orientieren.
Der Abstieg gelang mir dann recht schnell.
Noch halb oben am Berg war eine erste Taverne, natürlich mit einem malerischen Blick auf den Ort und die Bucht.
Ich überlegte mir das die Preise im Ort sicher höher sind als hier außerhalb,
und so einen Blick hatten sie auch nicht zu bieten.
Also setzte ich mich an einen kleinen Tisch, ruhte mich aus und genoss die Aussicht und die kühlende Brise.
Ich bestellte einen Orangensaft, eine kleine Flasche Wasser und einen Dakos, der 5,50€ kostete.
Mit den Getränken bezahlte ich 10€. Ich hatte mit mehr gerechnet.
Wobei der Dakos mit 3 Brotscheiben sehr reichlich war.
Unten in Loutro herrschte geschäftiges Treiben. Die Händler, Tavernen- und Cafebetreiber hatten gut zu tun.
Noch keine Saison, aber immerhin schon einige Besucher.
Das Boot hatte mich gegen 11:30 nach einer Stunde Fahrt in Marmara abgesetzt.
13:15 war ich auf der Anhöhe mit der "Panoramaaussicht" auf Marmara, Lykos und Finix.
30 Minuten später in der Taverne oberhalb von Loutro.
Auch zwischendurch habe ich auf meinem Weg oft Pausen gemacht.
Nun war es 15 Uhr. Ich bemühte mein Handy um mir den Weg zum Sweet Water Beach berechnen zu lassen.
41 Minuten Fußweg, sehr optimistisch. Der Sweet Water Beach wird dort Paralia Glyka Nera genannt.
Doch da das Boot dort 17:30 abfahren sollte, hatte ich genügend Zeit.
Der Weg war anfangs mit Klettereinen verbunden und am Ende dann auch wieder.
Aber im Mittelteil war der Weg fast eben, gut zu gehen, am Hang entlang.
Diesen Weg kann man auch vom Boot aus sehen.
Am Sweet Water Beach war ich gegen 4 Uhr. Die Fähre war vor kurzem abgefahren.
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Kein Problem, ich wollte mir den Strand ohnehin ansehen und vielleicht auch wieder einmal schwimmen.
Ich ging den Strand entlang Richtung Sfakia.
Am Ende als es wieder felsig wurde fand ich eine schöne Stelle um ins Wasser gehen zu können.
In diesem Bereich war FKK angesagt, passt!
Ich hatte ohnehin keine Badehose dabei, nur ein winziges Handtuch, doch das reichte mir.
Der Strand ist überwiegend steinig.
Ich dachte zwar das ich ein Stück Sandstrand gefunden hatte, doch dem war nicht so.
Der Einstieg war relativ steil, und das Wasser saukalt.
Mit Balos nicht zu vergleichen.
Ich schwamm trotzdem eine kleine Runde.
Dann aber schnell wieder raus und in die Sonne gesetzt zum aufwärmen.
Ich hatte noch etwas Reiseproviant dabei, den verzehrte ich noch.
Es wurde Zeit um wieder an den Bootsanleger zu gehen.
Das Boot kam pünktlich und brachte mich wieder zurück nach Sfakia.
Diesmal aber an die andere Seite des Ortes, dort wo die Tavernen sind, nicht wieder in den Hafen.
Ich schlenderte durch die Geschäfts und Tavernenzone zurück zum Hafen.
An einem Eisstand gönnte ich mir noch eine Kugel Eis.
Ahh, darum hält das Boot hier, um die Urlauber am Eisstand vorbei zu lotsen.
Es ist dann zwar noch in den Hafen gefahren, aber wer weiß das schon.
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Google Earth hat mir 6km ausgerechnet, in 4 1/2 Stunden.
Langsam mit vielen Pausen.
Ich hatte mich mit Sonnencreme eingerieben und den Tag so ohne spätere Probleme gut überstanden.
Gruß Bernd
Von Marmara zum Sweet Water Beach
Radler ist aber nicht bis Chora Sfakion gegangen, sondern nur bis Glyka Nera. Glyka Nera bis zur Straße nach Chora Sfakion sind nochmal eineinhalb Kilometer. Plus ggf. der Weg auf der Straße, dürften 2 km sein.