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Thema: Buchtipps - über/von/in Griechenland - selbstgelesen

  1. #201
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    Zitat Zitat von Kithira Beitrag anzeigen
    Gerade fertig gelesen:
    "Süsse Zitronen und bittere Lieder: Gesichter eines griechischen Dorfes" von Caroline Wenzel.

    "Die Filmautorin und Redakteurin Caroline Wenzel traf in zahlreichen Besuchen die Frauen eines griechischen Dorfes und hörte ihren Geschichten zu. Es sind sehr persönliche Rückblicke auf schmerzliche und glückliche Erlebnisse in wechselvollen Zeiten, vom Krieg bis zur Wirtschaftskrise.Caroline Wenzel dokumentiert eindrucksvoll die große Lebenslust von vier Frauengenerationen einer Familie – von Marianthi, Evgenia, Despina, Margarita und Irini."


    Ein spannendes, nie verklärendes Buch, nach dessen Lektüre man einen anderen Blick auf vermeintliche Dorf- und Inselidyllen hat. Die Protagonistinnen wachsen einem zunehmend ans Herz, Männer kommen nur am Rande vor.
    Ich wäre trotzdem am liebsten gleich nach Mestá auf Chios gereist, aber... tja - das wird nicht verraten.

    https://www.edition-karo.de/ma%20wenzel.htm
    Das Buch habe ich gerade gelesen. Jetzt eine Frage: die Grossmutter kennt und singt ein (altes) Lied, das το κορίτσι από την Πάτρα heissen müsste , aber ich finde nichts. Es geht um eine Frau , die sich im europäischen Stil anzieht, zusammen mit ihrem Freund im Kaffeehaus Wasserpfeife raucht und von ihrem Bruder umgebracht wird. Kann jemand weiterhelfen ?
    Η Κρήτη βρίσκεται στην καρδιά μου

  2. #202
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    Es könnte das Lied hier sein, Kiki:

    Πεφρωνία η Σπαρτιάτισσα

    Und hier findest du gleich eine ganze Diskussion zu dem Lied, bzw. dem Thema des Liedes, das es wohl adaptiert in verschiedenen Versionen gibt.

  3. #203
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    Ja, das ist es! Herzlichen Dank!
    Η Κρήτη βρίσκεται στην καρδιά μου

  4. #204
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    Seit einer Woche lese ich "Die Rebellin" von Martina Kempff.

    "1821: Die griechische Bevölkerung rebelliert gegen die Herrschaft der Osmanen. Vierhundert Jahre Fremdbestimmung neigen sich dem Ende zu. Mitten in die Wirren des beginnenden Freiheitskampfs wird Mando Mavrojenous hineingezogen, eine junge Aristokratin, die zunächst nur gegen die Zwänge in ihrem Elternhaus aufbegehrt. Bald aber stellt sie sich als mutige Kämpferin an die Spitze der Rebellen auf ihrer Heimatinsel Mykonos. Sie opfert ihren Brautschatz für die griechische Flotte und findet Anerkennung in einem von Männern geprägten Umfeld. Doch in tiefster Seele bewegt sie etwas anderes: Der leidenschaftliche Hass auf den unbekannten Mörder ihres Vaters und die verbotene Liebe zu ihrem Cousin Marcus. Hin- und hergerissen zwischen Berufung und Gefühlen läuft die junge Griechin Gefahr, alles zu verlieren" …

    "Die Personen sind lebendig charakterisiert und man kann sich sowohl in die Handlung als auch in die Personen sehr gut hineinversetzen. Die Autorin lässt die Handlung von Beginn an spannend werden und hält diese Spannung über die gesamte Handlung hinweg. Es gibt keine langatmigen Passagen, sondern kurzweilige Unterhaltung mit realem Hintergrund. "

    Leider kann ich dieser Bewertung nicht zustimmen , auch wenn ich die Person der Mando hoch interessant finde, die Autorin die historischen Hintergründe sicher sehr gut recherchiert hat und die Liebesgeschichte ihre romantische Seite hat.

    Aber wie ich mich kenne, werde ich mich bis zum Ende des Buches durchkämpfen, in der Hoffnung , dass es mich doch noch irgendwann fesseln wird. https://www.lovelybooks.de/…/Die-Reb...s-1218…/

    https://www.histo-couch.de/titel/972-die-rebellin/
    Η Κρήτη βρίσκεται στην καρδιά μου

  5. #205
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    Zu Weihnachten bekam ich das Buch "Ich bin Circe" von Madeline Miller geschenkt . Wer sich nur etwas für die griechische Mythologie interessiert , wird begeistert sein von diesem spannenden und ungewöhnlichen Roman über die Göttin Circe . Fabelhafte Unterhaltung und trotzdem tiefgründig und lehrreich !
    Anbei noch eine Rezension , die ich recht treffend finde .

    https://www.zwischen-den-zeilen.com/...deline-miller/
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  6. #206
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    Zum Geburtstag habe ich ein Buch zum Thema Kreta bekommen, es heisst "Ein Neuanfang auf Kreta" , geschrieben von Catia Letizia und erschienen im Agenda Verlag.
    Ich war erst etwas skeptisch , aber die ersten 50 Seiten sind schon einmal gut und kenntnisreich geschrieben . Die Autorin Catia Letizia wurde in der Schweiz als Tochter eines Sizilianers und einer Schweizerin geboren, reiste 1999 das erste Mal nach Kreta, verliebte sich in die Insel und in ihren späteren 2. Ehemann Dimitris. Seit einigen Jahren lebt sie mit ihrem Mann in der fruchtbaren Messaraebene in einem traditionellen Dorf, wo sie ein Leben als Selbstversorger aufgebaut haben. Sie produzieren und verkaufen eigenes Olivenöl und betreiben eine kleine Pension.
    Die ersten Jahre sind nicht einfach als zugezogene und freiheitsliebende "Xenia" , die zwar herzlich aufgenommen wird in die freundliche Dorfgemeinschaft, sich aber doch erst an die rauen und lauten Umgangsformen der Kreter gewöhnen muss . Man erfährt viel über den kretischen Dorfalltag , lernt die Dorfbewohner kennen und es gibt schöne Naturbeschreibungen.https://kreta-oel.ch/buch-ein-neuanf...rPMpsLNFJsOMXg
    Η Κρήτη βρίσκεται στην καρδιά μου

  7. #207
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    Danke für den Tipp Kiki, die kurze Buchbeschreibung hört sich für mich sehr interessant an, habe mir das Buch deshalb gleich bestellt. Bin gespannt und freue mich darauf.

  8. #208
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    Guten Abend,

    endlich, übermorgen gehts wieder mein geliebtes Ierapetra. Zr Einstimmung habe ich heute "unerbittliches Kreta" von Nikola Vertidi fertig gelesen. Ist einer dieser regionalen Krmis, jetzt eben auf Kreta. Nicht der beste Krimi, den ich je gelesen habe, aber zur Einstimmung super. Die Gerichtsmedizinerin macht manchmal Ausflüge nach Ierapetra. ;) .
    Beim Stöbern habe ich noch die Michalis Charisteas - Reihe von Nikos Milonas entdeckt- Kennt die wer und kann was sagen? Ihc nehme mir mal den ersten Band mit.
    Schmetterlingsschwester: Ein Kretakrimi von Doris Köhl habe ich auch noch entdeckt, bin mir aber noch unsicher, ob kaufen oder nicht.
    Ach ja, ich lese, sehr zur Erleichterung meines Koffers, nur noch auf dem kindle, aka Vivio tablet ;) . Daher kann ich noch morgen, am Sonntag, gemütlich shoppen.
    Unter Kretas Sternen von Haidee Sirtakis ist auch so ein "ich bin mir nicht sicher" Buch.
    Scheinbar gibt es einige Deutsche, bzw. AutorInnen mit deutsch klingendem Namen, die Krimis auf Kreta schreiben: Thomas W. Schmidt, Chrustina Wermescher, Verena Appenzeller....
    Ich liebe Krimis und besonders diese regionalen Reihen, aber nur Krimi, ist dann doch zu viel.... ;)
    Werde den Thread jetzt mal weiter lesen, die empfohlenen Bücher der ersten Seiten, kennen ich überwiegend.

    Auf großes Lesevergnügen auf Kreta! Für mich DER Urlaub, am Meer sitzen oder liegen, Frappee und lesen. :D
    Grüße
    annamirl

    PS: Okay, danke fürden Thread, meine Bücherliste auf amazon hat sich sehr gut gefüllt. Ich werde keine Lesenot leiden.
    Geändert von annamirl (25.September.2021 um 22:11 Uhr)

  9. #209
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    Den ersten Band aus der Reihe um Michalis Charisteas habe ich gelesen und fand ihn gut - ein einfach zu lesender Krimi, der nicht zuletzt vom Lokalkolorit lebt.
    Band zwei steht schon im Regel bereit

    Ich hingegen lese die Greichenland- und Kreta-Romane bevorzugt im Herbst/Winter zu Hause - und genieße dabei Erinnerungen, Vorfreude und allgemeine süße Wehmut...
    Im Urlaub selber lese ich irgendwie gar nicht mehr... mir reicht es mittlerweile, aufs Wasser zu schauen, den Wellen zuzuhören...

  10. #210
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    Wie unterschiedlich doch die Lesegewohnheiten sind

    Im Herbst/ Winter, wenn die Zeitspanne bis zum nächsten Kreta Urlaub noch gross ist, versinke ich in anderen Lesewelten, z.B gerne mit düsterer skandinavischer Krimiatmosphäre.

    Griechische Literatur macht mich dann zu traurig, weil der nächste Urlaub noch so lange hin ist, aber spätestens im Februar kann ich dann wieder die Vorfreude geniessen und stöbere
    wieder intensiv in Romanen, Dokus; Bildbänden oder Zeitungen mit griechischen Bezügen.

    Die drei Bände um Michalis Charisteas habe ich auch gelesen und schliesse mich Michaels Urteil an, nette leichte KrimiKost, die von der griechischen Atmosphäre getragen wird... nicht mehr, aber auch nicht weniger

    Ich habe auch den zweiten Band der Kommissar Galavakis- Reihe von Nikola Vertidi gelesen und beurteile sie ähnlich, wobei ich aber hier die Figur des Kommissars besonders interessant finde, wunderbar skurril,
    ich mag halt Menschen mit Macken.

    LG Ele
    "Kreta", murmelte ich, "Kreta", und mein Herz schlug rascher
    Nikos Kazantzakis

  11. #211
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    Danke,

    den galavatis werde ich mir auch mal vornehmen

    Ich weiß nicht ob wir es hier schon hatten... letzte Woche hab ich die Drei Stühle von Sigrid Wohlgemuth gelesen.
    Einfach zu lesende schöne Kapitel, gewürzt mit leckeren Rezepten

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