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Thema: Corona in Griechenland

  1. #281
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    Aktuelle Fallzahlen: 1.673 (+ 60) Todesfälle: 68 (davon 9 in den letzten 24 Stunden)

    (Bei den Todesfällen wäre das der bislang stärkste Zuwachs, was in dieser Größenordnung jedoch nicht sehr aussagekräftig ist. Die Gesamtzahl der Fälle hat sich innerhalb einer Woche verdoppelt.)

    Bislang wurden in Griechenland 22.437 Cor.-Tests durchgeführt. Von diesen Tests waren 7 % positiv.

    Statistische Daten (in griech. Sprache):
    https://www.tovima.gr/2020/04/04/soc...oras-sti-xora/

    Heute fand ein längeres Treffen zwischen Mitsotakis und Gesundheitsminister Tsiodras statt. Außer der Verlängerung der Ausgangssperre bis zum 27. April wurden bislang keine weiteren Maßnahmen bekannt gegeben.

  2. #282
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    @Elvetakis
    Genau das meine ich ! Mit viel Selbstdisziplin eines "jeden" wäre es sicher möglich.

  3. #283
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    Verstehe, nur die Meinung in der griechischen Bevölkerung ist, was die erhoffte Selbstdisziplin betrifft, weit verbreitet: "Es ist ja weit und breit keiner krank, ...man darf sich nur nicht erwischen lassen".
    Die Griechen haben (wie die Italiener) riesige Familien, und sie stehen in Kontakt. Daher meine ich, selbst das griechsche Osterfest wird die Enwicklung kaum beinflussen.

    Zitat Zitat von Elvetakis Beitrag anzeigen
    ...dann könnte man doch in Erwägung ziehen, gewisse Geschäfte(r) auf den Inseln (umso mehr auf den kleineren) wieder zu öffnen...
    Es gibt hier einige Geschäfte, welche (auch auf den Inseln) geöffnet haben, Baumarkt- und Haushaltsgeschäfte in Rethymno: Beim 'Komvos', fast ein Baumarkt, hat unsere Bekannte gestern eingekauft, sie haben aber nicht jeden Tag geöffnet (Webhinweis: "geschlossen"). Ein Freund von uns hat endlich ein Malerbedarf-Geschäft gefunden etc.
    Auch wir können mit der Betriebszulassung "Pantopolion", der GR-'Krämerladen' schlechthin, laut "Tax" öffnen, insofern wir Desinfektionsmittel verkaufen. Das lohnt sich aber nicht..

    Die meisten Griechen in unserem Umfeld machen sich weniger Sorgen, das Leben geht weiter.

    Gruß aus Georgioupolis, Tom

  4. #284
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    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    "Es ist ja weit und breit keiner krank, ...man darf sich nur nicht erwischen lassen".
    Zum Glück gibt es auch andere Meinungen in der "griechischen Bevölkerung". Aber wenn ich das lese, kommt mir schon wieder die Galle hoch.

  5. #285
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    Zitat Zitat von Elvetakis Beitrag anzeigen
    Zum Glück gibt es auch andere Meinungen in der "griechischen Bevölkerung". Aber wenn ich das lese, kommt mir schon wieder die Galle hoch.
    Warum genau? Weil jemand eine andere Meinung zu dem ganzen hat. Es gibt übrigens genügend Mediziner die ebenfalls eine andere Meinung haben. Das Problem ist das sämtliche Zahlen vollkommen wertlos sind und daran wird nichts geändert obwohl genau das im Moment geschehen müsste. solange man nicht weiß wie viele z.B. wirklich infiziert sind und waren, woran die gezählten Toten wirklich gestorben sind sind auch, oder besonders die Aussagen von einem Lothar Wieler (gelernter Tierazt!) oder auch keinem anderen nicht viel mehr wert als die von Karl-Heinz von nebenan. Ich könnte kotzen wie schon wieder Leute denunziert und auch nur für ihre Meinung niedergemacht werden.
    Im Übrigen war das Schicksal der Kranken die bis jetzt gestorben sind und der vielen die noch sterben werden schon im Dezember besiegelt als man nicht sofort China isoliert und statt dessem dem Regime dort auch noch geglaubt hat.

  6. #286
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    Ärzte, also Humanmediziner sind eher für Diagnostik und Therapie zuständig.
    Auch Melanie (meine Favoritin) ist "nur" Biologin!
    Da da

  7. #287
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    Aktuelle Fallzahlen: 1.735 (+ 62) Todesfälle: 73 (davon 5 in den letzten 24 Stunden)

    Bislang wurden 25.453 Tests durchgeführt.

    Gestern ist eine Studie der University of Crete erschienen, in welcher der zu erwartende Verlauf der Pandemie in Griechenland durchaus hoffnungsvoll prognostiziert wird. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Höhepunkt des Zuwachses an Neuinfektionen bereits in der kommenden Woche erreicht werden und "die Kurve" sich danach "flatten" wird. Die beiden Verfasser sprechen die Empfehlung aus, die bestehende Ausgangssperre und die Quarantäne-Regelungen mindestens bis zum 27. Mai beizubehalten, um diesen Verlauf nicht zu gefährden.

  8. #288
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    *Sarkasmus an*
    Man kann die Kurve ganz einfach flatten. Einfach nur noch Tote testen, die mit Symptomen gestorben sind.
    *Sarkasmus aus*
    Ich hoffe staatliche Institutionen kommen nicht auf diese perverse Idee zur Rettung der Tourismus-Saison.

    P.S. ich fürchte das Damokles-Schwert des 15. August, wenn alle Griechen in ihre Heimatorte reisen und dort intensiv feiern und die Ikonen küssen. Nötig ist, es den Shutdown über den 15.8. hinaus aus zu dehnen.
    MfG Günt(ohne h)er
    εν οιδα οτι ουδεν οιδα (Σωκράτης )

    Meine Reise-Impressionen
    gibt es nicht mehr

  9. #289
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    Nachdem man sich auf beiden Inseln wohl recht souverän über die bisherigen Auflagen hinweggesetzt hat, hat die Regierung nun einige Sondermaßnahmen für Mykonos und Santorini bekannt gegeben. Dazu gehört eine grundsätzliche Ausgangssperre zwischen 20 Uhr und 8 Uhr morgens. Zwischen 8 und 20 Uhr fallen einige der Standardausnahmen weg, u.a. darf man das Haus nun auch nicht mehr zur Pflege notleidender Personen (das übernimmt die Gemeinde) oder für sportliche Aktivitäten verlassen. Das Ausführen von Haustieren wird auf 15 Minuten begrenzt.

  10. #290
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    Müssen die arme Haustiere das büßen.
    Aber die strengen Auflagen gelten wohl nur für Mykonos. Auf Santorin wurde dagegen jegliche Bautätigkeit verboten (mit diversen Ausnahmen bei öffentlichen Bauten).

    Ich schätze mal, im restlichen GR betrachtet man das (völlig neidlos) mit Wohlwollen ....
    Geändert von Kithira (5.April.2020 um 22:46 Uhr) Grund: Ergänzung

  11. #291
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    Vollkommen richtig, Kithira, die Verschärfung der Ausgangssperre gilt nur für Mykonos! Für Santorini geht es um 30tägige Einschränkungen bei den Bau- und Infrastrukturvorhaben.

    https://www.civilprotection.gr/el/si...noioy-covid-19

    Das Mitleid mit den Mykonesen wird sich in der Tat in Grenzen halten, ich erinnere mich da an eine Scherzumfrage, welche Insel man der Türkei am ehesten überlassen würde ...

  12. #292
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    Aktuelle Fallzahlen: 1.755 (+ 20) Todesfälle: 79 (davon 6 in den letzten 24 Stunden)

    Wenn die Zahlen korrekt sind, wäre es der bislang geringste Anstieg der Fallzahlen seit Mitte März.

    Aber. Bislang wurden 26.193 Tests durchgeführt. Der Stand gestern war 25.453, d.h. innerhalb eines Tages wurden nur 740 Tests durchgeführt, und das ist ein Witz.

  13. #293
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    Zitat Zitat von Dionysios Beitrag anzeigen
    Aktuelle Fallzahlen: 1.755 (+ 20) Todesfälle: 79 (davon 6 in den letzten 24 Stunden)

    Wenn die Zahlen korrekt sind, wäre es der bislang geringste Anstieg der Fallzahlen seit Mitte März.

    Aber. Bislang wurden 26.193 Tests durchgeführt. Der Stand gestern war 25.453, d.h. innerhalb eines Tages wurden nur 740 Tests durchgeführt, und das ist ein Witz.
    Genau das ist das Problem die fehlenden Tests! Leider!

  14. #294
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    Soeben wurde ein zweiter Fall für Rethymno bestätigt. Es handelt sich um einen "krousma orfano", d.h. die Infektionskette ist unklar: Es gibt keinen bekannten Kontakt zu einem früheren Fall, und die Person (ein 48jähriger Mann, der aus irgendeinem Dorf in West-Rethymno stammen soll) war in letzter Zeit in keinem Risikogebiet.

  15. #295
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    Zitat Zitat von Tom Beitrag anzeigen
    Verstehe, nur die Meinung in der griechischen Bevölkerung ist, was die erhoffte Selbstdisziplin betrifft, weit verbreitet: "Es ist ja weit und breit keiner krank, ...man darf sich nur nicht erwischen lassen".
    Sagen wir mal so - es kann jeder machen wie er will, aber es soll sich später bitte niemand beschweren wenn der Tourismus ausbleibt, weil man es einfach nicht in den Griff bekommt. Die Amerikaner haben auch gedacht, dass man einen Virus einfach weg twittern kann.

    Unser Urlaub auf Kreta (Georgioupolis und Matala) ist für Ende Juli gebucht, aber ich gehe davon aus, dass wir ihn leider nicht antreten können, obwohl ich doch die Hoffnung hatte, dass man bei aller Disziplin doch noch eine winzige Chance hat

  16. #296
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    Zur Identität des neuen Cor.-Falles gibt es jetzt weitere Informationen. Der 48jährige Mann stammt aus dem Dorf Koufi (etwa in der Mitte zwischen Rethymno und Georgiopouli) und arbeitet an Bord der Fähre Chania-Piräus (soviel zur Infektionskette).

  17. #297
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    Danke Dionysios,

    hoffentlich gibt es genug Tests, damit die Crewmitglieder der Fähren getestet werden können. Wir hatten schon Ende Februar nichts mehr an Bord gekauft um Kontakt zu vermeiden, aber den Kabinen-Schlüssel an der Rezeption muss man halt immer abholen.
    vg krassi

  18. #298
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    Heute der erste bestätigte Corona-Fall auf Naxos. Ein Mitglied der Küstenwache. Der 49jährige wurde nach Athen ins Krankenhaus geflogen.

    Die Bürgermeister mehrerer kleinerer Inseln (u.a. Patmos, Milos, Tilos, Ithaki, Kasos, Alonnisos, Lipsi, Inousses, Agathonissi, Psara, Paxos) haben um völlig Abschottung und Stopp von Fährankünften gebeten, v.a. während der Osterfeiertage.

  19. #299
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    Sag ich ja.
    Die Inseln hätten die Möglichkeit sich total abzuschotten, nachdem alle getestet wurden.
    Da da

  20. #300
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    Ja, aber man testet in GR ja offenbar kaum. Schätzungsweise eine Kosten- und Kapazitätsfrage. Wie sollte man da alle Inselbewohner und Ankommenden zeitnah testen?

  21. #301
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    Die Griechenland Zeitung schreibt heute "...wie ein Sprecher der Regierung andeutete könnten die strikten Ausgangsbeschränkungen Anfang Mai gelockert werden. In der ersten Phase würden die Geschäfte des Einzelhandels und Schulen wieder geöffnet werden. Der Staatssekretär für Krisenmanagement im Bürgerschutzministerium Nikos Chardalias rief während einer Pressekonferenz am Montag die griechische Bevölkerung dazu auf, sich strikt an die von der Regierung verhängten Maßnahmen zu halten und nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. Er wiederholte, dass der April der schwierigste Monat bei der Bekämpfung des Virus werde. ...."

  22. #302
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    Ja, denke ich auch. Die Dunkelziffer wird deswegen enorm hoch sein. Die griechischen Zahlen sind ja doch sehr niedrig,
    sie können kaum so stimmen.
    Wo bleibt Europa als Hilfe für die ärmeren Länder Europas? Vorrang sollten Schutz und Tests haben, nicht die Wirtschaft.
    Da da

  23. #303
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    Europa gibts da nicht mehr! Jedes Land hat wie es wollte, zuerst SEINE eigenen Grenzen zugemacht und nicht nach Europa gefragt. Wo ist das Schengen-Abkommen geblieben? Gestern fragte Frau von der Leyen in Brüssel nach einem Marshall-Plan - aber wer bitte sollte den machen, wenn nicht sie? Aber man hat in Brüssel wochenlang gewartet bis alle Landes-Grenzen zu waren. Von Anfang an hätten die europäischen Grenzen geschlossen werden müssen, dann wären die Chinesen und das Virus nicht mehr reingekommen. Aber nun ist das Kind in den Brunnen gefallen, weil Brüssel nicht reagiert hat.

    Europa ist ein Witz wenn doch jedes Land macht was es will. Hauptsache die Gurken sind schön lang und gerade, dafür reichen die europäischen Gesetze.

    Jetzt wollte ich auch mal meckern.
    vg krassi

  24. #304
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    Der 58-jährige Priester wurde aus dem Krankenhaus entlassen.
    "Der 58-jährige Geistliche, der sich von dem Virus erholt hat und bei guter Gesundheit ist, wurde bereits am 3. April aus dem Rethymnon-Krankenhaus entlassen... Es wird darauf hingewiesen, dass sich die vertraute Umgebung des 58-Jährigen in Quarantäne befindet, während in der Koronararterie keine positiven Ergebnisse gefunden wurden..." Er war 6 Tage im Krankenhaus.
    https://www.zarpanews.gr/kriti-pire-...hronos-iereas/

    Αus dem Alexandroupolis-Krankenhaus wurde gestern ein 86-jähriger Mann entlassen.

    "Von anfänglich 33 Personen werden derzeit 16 behandelt, elf wurden entlassen..."
    https://www.gnomionline.gr/86chronos...exandroupolis/

    LG, Tom

  25. #305
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    Aktuelle Fallzahlen: 1.832 (+ 77) Todesfälle: 81 (davon 2 in den letzten 24 Stunden)
    Die Schwankungen (von 62 plötzlich runter auf 20 und jetzt wieder rauf auf 77) der Gesamtfallzahlen zeigen einmal mehr, wie wenig verlässlich die Daten sind.

    PS Tom, du solltest das Übersetzungsprogramm wechseln (oder den guten alten Pons bemühen): Die Übersetzung "in der Koronar-Arterie keine positiven Ergebnisse gefunden wurden..." für "ενώ δεν έχουν βρεθεί θετικοί στον κορονοϊό." (= "… nicht positiv auf Corona") - also da fehlen mir die Worte ...

  26. #306
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    Aktuelle Fallzahlen: 1.884 (+ 52) Todesfälle: 83 (davon 2 in den letzten 24 Stunden)

    Damit die Ausgangssperre auch über die Ostertage eingehalten wird, soll der innergriechische Verkehr ab sofort und bis zum 27. April massiv eingeschränkt werden, sodass nur noch deren ständige Bewohner auf die Dörfer bzw. in andere Landesteile können. Im Grunde überträgt man das System der Abschottung der Inseln auf das komplette Land:

    - Mautstellen, Häfen, Eisenbahnstationen, Flughäfen und KTEL-Stationen werden weitgehend geschlossen (Anreisemöglichkeit nur für die ständigen Bewohner).
    - Bei Autos wird man nach Nummernschild kontrollieren - man kommt also z.B. mit einem in Chania angemeldeten Auto nicht (legal) nach Rethymno.
    - Die Strafe für Verstöße gegen die Ausgangssperre wird von 150 auf 300€ verdoppelt. Bei Verstößen mit dem Auto kann das Nummernschild eingezogen werden.
    - Bis zum 24. April wird der Flug- und Schiffsverkehr (Personen) zu den Inseln eingestellt (ich habe noch gar nicht geguckt, ob das so auch für Kreta gilt).

    (Das wäre der Stand 19:30 griech. Zeit. Es wird eventuell noch einige Korrekturen geben.)

  27. #307
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    Ein paar erste Ergänzungen:
    - Eine Konfiszierung des Nummernschildes bleibt für 60 Tage wirksam.
    - Ob Flugzeug, Boot oder KTEL-Bus: Es dürfen keine Tickets für Personen ausgestellt werden, die keinen Erstwohnsitz am Zielort nachweisen können.
    - Auf den Haupt- wie Nebenstraßen sollen wenn nötig rund um die Uhr feste und mobile Checkpoints der Polizei eingerichtet werden.
    - Auch auf das Heilige Licht werden die griechischen Haushalte dieses Jahr verzichten müssen (es gab da Ideen von kirchlicher Seite, einen Agio Fos Delivery einzurichten).
    - Die Inseln sollen (natürlich ausschließlich für Bewohner mit Erstwohnsitz) weiterhin erreichbar bleiben; bei der Anbindung kleinerer Inseln soll es Sonderregelungen geben (so können Bewohner von Symi zum Einkaufen oder zum Arzt nach Rhodos, Bewohner von Rhodos dürfen aber nicht nach Symi).

  28. #308
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    Unsere kleine Kretatruppe hier in Lüneburg sind fassungslos, die freiheitsliebenden Kretaner(innen) müsssen isoliert leben, stationär. Wie sollen denn in diesem Zustand auch nochmal die vielen kleinen Geschäfte, mit den Familien weitermachen ? Daher eine Frage:
    Da ich kein Griechisch verstehe, würde es mich interessieren, ob es in den Medien Diskussionen gibt, die Wirtschaftsprogramme zur Lage der Situation thematisiert . Es ist doch wohl ein ernstes Problem,wenn Rechnungen für Versorgungseinrichtungen nicht geleistet werden können. In der BRD wird die Wirtschaftsförderung derart inflationär diskutiert, sodass ich ohne einen Schluck Wein schwerstens benommen bin.
    VlG Ferdinand

  29. #309
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    Hallo Ferdinand. Die Diskussion gibt es in Griechenland natürlich und auch viele entsprechende Maßnahmen (Einmalzahlungen für bestimmte Berufsgruppen à 800€; Hilfs- und Kreditprogramme; Stundung von Schulden bei Energieversorgern; Kurzarbeitregeln; Fristverlängerungen bei Finanzämtern etc.), wenn auch nicht im selben Ausmaß wie in Deutschland. Das ist wirklich ein riesiges Feld, über das man hier täglich ewig schreiben könnte. Ich selbst habe bislang bewusst nicht darüber berichtet, gerade weil es so viel ist. Aber vielleicht möchte das jemand der vor Ort ein Gewerbe Betreibenden oder als Angestellte im Tourismus Arbeitenden ja mal machen?

  30. #310
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    Danke für die Info, VlG Ferdi

  31. #311
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    Aus dem Corona-Blog der ZEIT von gestern Abend:

    "Die griechische Regierung verschärft die Kontrollen der Reiseverbote für Bürgerinnen und Bürger im eigenen Land. Seit 18 Uhr (Ortszeit) kontrolliert die Polizei an allen Autobahnen und Landstraßen die Autos, die von den Großstädten in Richtung der Provinzen fahren. "Nur wer beweisen kann, dass er in einer Provinz wohnt, darf weiterreisen", sagt Zivilschutzchef Nikos Chardalias im Staatsfernsehen. Das gelte auch für Flüge und Fährverbindungen. Wer die Regel nicht einhält, muss mit einem Bußgeld von 300 Euro rechnen.

    Bislang wurden die Reiseeinschränkungen von der Polizei nur stichprobenweise kontrolliert. Seit heute Abend kontrolliert die Polizei nun systematisch an Mautstellen und wichtigen Kreuzungen. Die Küstenwache verbietet den Verkauf von Fahrkarten für Fähren zu den Inseln, wenn der Reisende nicht nachweislich auf der Insel wohnt.

    Einschränkungen wie die Schließung von Schulen und Restaurants, Bars und von Geschäften gelten in Griechenland seit Ende März. Das Land mit rund 10,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern hat eine der niedrigsten Opferraten in Europa: Bislang sind 83 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben."

  32. #312
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    Der letzte Absatz stimmt aber so nicht: Restaurants etc. sind bestimmt schon seit 3 Wochen zu, man kann sich höchstens noch etwas abholen.
    Solange gilt auch schon die Ausgangssperre, Ende März wären ja nur 1 gute Woche.
    vg krassi

  33. #313
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    die ausgangssperre wurde am freitag 13.3. angekündigt, am samstag 14.3. war alles geschlossen. am freitag habe ich mich eingesperrt, weil ich donnerstag sehr enge kontakte unabgeklaerter art hatte, und sehe auf die verwaiste platia. hier in vamos haelt man sich streng an die auflagen. was gaebe ich für ein stuendchen unten bei makis und dora. gruesse aus vamos, fengari
    alter ist nichts für feiglinge; aber alter auf kreta ist wunderschön

  34. #314
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    Liebe fengari,
    bei allem Verständnis für die Situation derer, die wegen der Ausgangssperre zuhause sitzen und darunter leiden, sollte man doch keine alternativen Fakten verkünden.
    Die offizielle Ausgangsperre wurde am Sonntag, 22. März verkündet und gilt seit Montag, 23. März.
    Hat hier im Thread Dionysios verkündet.

    Diverse andere Auflagen (Schließungen von Tavernen, Geschäften, Hotels, Museen etc.) gab es allerdings schon vorher.

  35. #315
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    Liebe kithira, ich verstehe nicht, warum du mich wieder einmal auf die hoerner nimmst. Ich habe lediglich krassi zustimmen wollen, dass schon seit dem 15.3. fast alles geschlossen war. Das beinhaltete auch nur noch eingeschränkten nicht ganz verbotenen ausgang. Das öffentliche leben kam fast zum erliegen. Das totale kontaktverbot kam erst eine woche später, richtig. Alles gut nachzulesen unter apokorounasourhome. Da findest du auch die neuesten einschraenkungen, die wegen des osterfestest geplant sind.
    alter ist nichts für feiglinge; aber alter auf kreta ist wunderschön

  36. #316
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    Nur die Ruhe, Freunde.
    Zitat Zitat von Kithira Beitrag anzeigen
    Aus dem Corona-Blog der ZEIT von gestern Abend: ...Bislang wurden die Reiseeinschränkungen von der Polizei nur stichprobenweise kontrolliert. Seit heute Abend kontrolliert die Polizei nun systematisch an Mautstellen und wichtigen Kreuzungen...
    Zitat Zitat von Dionysios Beitrag anzeigen
    ...Bei Autos wird man nach Nummernschild kontrollieren - man kommt also z.B. mit einem in Chania angemeldeten Auto nicht (legal) nach Rethymno. ...
    @Dionysios: Das können wir hier vor Ort nicht bestätigen. Bei Verkehrskontrollen waren Einkaufsfahrten über die Bezirksgrenze hinweg heute kein Problem, vorausgestzt die Bewegungserklärung ist mit B2 (=Einkäufe) richtig ausgefüllt. Es handelt sich bei der neuen Maßregelung vielmehr um den einzuschränkenden Osterverkehr, -der Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Virus.

    In den neuen Maßnahmen steht: "σε περίπτωση που κριθεί από τα όργανα ελέγχου, δηλαδή εκτός νομού κατοικίας μετακίνησης γίνεται καταχρηστικά και για λόγους αναψυχής" = falls durch die Kontrolle für Ordnung (so) beurteilt, dass der Versuch einer Fahrt über Land ('Verkehr" in die Ferne), d.h. außerhalb des Wohsitzes, für Freizeitzwecke wie Ferienhäuser, missbräuchlich ist...
    https://www.civilprotection.gr/el/en...lia-kai-ton-12

    P.S: Danke für den Übersetzungs-Tipp in #306.

    LG, Tom

  37. #317
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    Hi Tom, ich denke auch, dass da regional recht unterschiedlich vorgegangen werden wird und Ermessensspielräume für die Polizei bestehen; das kommt ja auch in deinem Zitat klar zum Ausdruck (κριθεί από τα όργανα ελέγχου). Wenn jemand "grenznah" wohnt, wäre es auch nicht im Sinne der Maßnahmen, ihm "Einkaufsfahrten über die Bezirksgrenze hinweg" grundsätzlich zu verwehren. Mir ging es um etwas anderes: Also wenn jemand, der in Chania (ich meine die Stadt, nicht den Nomos) gemeldet ist, dann vor dem Synka-Markt in Rethymno-Stadt - oder vielleicht auch schon an einem früheren Grenzposten - kontrolliert wird und er seine Dilosi für "Supermarktbesuch" vorzeigt, dann kann es, denke ich, teuer werden und man wird die nächsten zwei Monate wohl auf sein Fahrzeug verzichten müssen …
    Geändert von Dionysios (9.April.2020 um 14:23 Uhr)

  38. #318
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    Aktuelle Fallzahlen: 1.955 (+ 71) Todesfälle: 86 (davon 3 in den letzten 24 Stunden)


  39. #319
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    Heute waren wir - nach 2 Wochen - wieder mal raus und nach Chania zum Großeinkauf. Heute wurden wir nicht kontrolliert, vor 2 Wochen stand die Polizei auf der Ausfallstraße kurz vor der Einfahrt zur New Road. Heute also alles ok gelaufen, nur hat man immer einen dicken Hals, ob man ohne vielleicht zu zahlen wieder nach Hause kommt, aber wir haben eigentlich immer alles dabei. Bei Lidl eine lange Schlange bis man reinkommt, manche schützen sich, manche halten noch nicht mal Abstand.

    Wenigstens wird das Wetter besser und man kann dann in den nächsten Tagen in den Garten.
    vg krassi

  40. #320
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    "Bereits am Mittwoch, dem 02.04. wurde die 53-Jährige als erste in der Präfektur Lassithi aus dem Krankenhaus entlassen, und ist seit den letzten Tagen in ihrem Haus in Makry Gialos bei sehr guter Gesundheit...
    Frau I., Inhaberin eines Minimarktes, sprach auf Radio Lassithi über das, was sie vor und während ihres 14-tägigen Krankenhausaufenthaltes im Agios Nikolaos Hospital...
    Dort verbrachte sie 3 Tage auf der Intensivstation und dann in einem isolierten Raum der Pathologieklinik, ohne Kontakt zu ihren eigenen Leuten zu haben.
    Ihr Abenteuer begann mit starken Kopfschmerzen, denen sie nicht viel Aufmerksamkeit schenkte, da sie häufig an Migräne leidet.
    Dann bekam sie eine leichte Atemnot und ging zunächst weniger zur Arbeit, bis sie ihre ersten Anweisungen von einem örtlichen Arzt erhielt. und dann ging sie ins Krankenhaus von Sitia, wo sie einen Test hatte, der sich schließlich als positiv herausstellte.
    Wie sie sich mit dem Virus infiziert hat... ist sie sich (vielleicht) nicht sicher, aber die vielen Kontakte zu Menschen auf dem Minimarkt scheinen das wahrscheinlichste Szenario zu sein, da sie außer ihrem Job keine anderen verdächtigen Kontakte hatte.
    Der Laden ist jetzt geschlossen und sie sagt, dass sie nicht wieder gehen wird, da sie sehr verängstigt ist, während die Ärzte ihr mitgeteilt haben, dass es nicht als selbstverständlich angesehen werden kann, dass sie Immunität haben wird..."

    https://www.google.de/url?sa=t&rct=j...BiRw63XQ2DFNRq

    Es befinden sich derzeit noch 7 Patienten in den Krankenhäusern Kretas.
    LG, Tom

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