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Thema: Rückreise mit Auto Venedig - München Ende November / Sommerreifen ein Problem?

  1. #1
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    Standard Rückreise mit Auto Venedig - München Ende November / Sommerreifen ein Problem?

    Hallo,
    wir haben unsere Planung für eine 2. Reise mit eigenem Auto nach Kreta abgeschlossen. Wir wollen von Ende Sept. 2022 bis Mitte Nov. auf Kreta bleiben und dann noch - wenn Corona es zuläßt - Athen und Peloponnes kurz anschauen und End Nov mit der Venedigfähre nach Hause fahren.
    Nun zu meiner Frage:
    Natürlich fahren wir mit Sommerreifen los. Was mache ich, wenn es zum Zeitpunkt der Rückreise einen ersten Wintereinbruch in Österreich geben solte? Wie ich jetzt gelesen habe, gilt ja in Österreich ab 1. Nov. einen Winterreifenpflicht bei winterlichen Straßenverhältnissen. Was heißt das praktisch? Wir wollen die Srecke über die Tauernautobahn nehmen. Weis jemand ab wann dort das Risiko winterlicher Straßenverhältnisse auftaucht oder ist meine "theoretische" Angst unbegründet?
    Würde einem der ADAC auch in einem solchen Fall helfen? Was könnte ich in einem solchen Fall machen? Da wir Rentner sin d ist Zeit nicht die entscheidende Frage. Es sind eher die Kosten.

    Bin gespannt was ihr mir als Lösung vorschlägt.

    mfg
    Tropi

  2. #2
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    Servus,
    In den Alpen, v.a. in Tirol ist ab Oktober auf jedem Fall mit Wintereinbrüchen zu rechnen, im Prinzip gabn es auch schon verregnete Sommer mit Schneefall im August, das ist aber eher selten. Der Brenner ist durch seine Höhe da recht Risikoreich.
    Die Tauernautobahn A10 von Tarvis(I)/Arnoldstein(A) über Villach und den Tauerntunnel ins Salzburgische ist da durchaus sicherer, wobei auch da das Risiko besteht - aber meines Erachtens vernachlässigbar.

    Was zu beachten ist: die "Situative Winterreifenpflicht" gibt ab 1.November - wie du bereits geschrieben hast - bei winterlicher Fahrbahn, heisst: Matsch, Eis, Schnee. ABER: Die Haftung der Reifen auch bei Nasser Fahrbahn ist bei Kälte nicht so gut, wie bei Winterreifen, im Falle eines Unfalles könnte die Versicherung Probleme machen, wegen nicht angepasster Ausrüstung.

    Ihr könnt natürlich, sollte es zu Schneefall kommen, in Österreich einen Pausentag einlegen, und am nächsten Tag weiterfahren, die Strassen sin im November in der Regel rasch wieder frei.

    Vielleich hilt Euch bei der Planung folgendes:
    - das Risiko, dass es gerade an Eurem Rückreisetag bis ins Tal schneit, ist überschaubar.
    - ich lebe in der Steiermark auf 700m Seehöhe - ich wechsle meine Reifen im Normalfall zwischen 15. November und 1. Dezember - so ca.

    LG
    Thomas

  3. #3
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    Hallo Thomas,
    Danke für deine für uns sehr hilfreiche Antwort, Das wir uns normalerweise auch ohne so ein Gesetz vernünftigerweise so verhalten sollen aber auch wollen, scheint mir klar zu sein. Mir sagt mir aber deine Antwort, das
    a) die Streckenwahl über die Tauernautobahn die richtige ist (bin ich noch nie gefahren, den Brenner kenne ich dagegen)
    und
    b) das Risiko scheint überschaubar zu sein. Ein oder zwei Pausentage sind nicht das Problem.

    Ist es eigentlich sinnvoll ein "elektronisches" Pickerl zunehmen und auch die Maut für die Tauernautobahn elektronisch zu zahlen? Von der Logik erscheint mir das sinnvoll, bin aber nicht sicher ob die Nummernschilderkennung auch fehlerfrei funktioniert.
    Ist doch richtig, wenn dies einmal eingerichtet ist (ich würde es über den ADAC machen wollen) kann ich doch Pickerl und Tauernautobahn sehr kurzfristig online - quasi auf der Fahrt - buchen?

    mfg
    Tropi

  4. #4
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    Aus meiner Sicht ist es ganz einfach: Fahrt schon im September mit Winterreifen los.
    Die sind etwas weicher als Sommerreifen, vielleicht gibt es dadurch einen etwas größeren Abrieb - na und?
    Angst vor schlechteren Fahreigenschaften im Sommer braucht Ihr nicht haben und seid auf jeden Fall für die Rückreise gerüstet.
    Gruß!

  5. #5
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    Hallo, ich fahre seit Jahren die "normale" Vignette, als auch eine extra Streckenmaut (Gleinalmtunnel) in digitaler Form, das funktioniert einwandfrei.

    Ihr müsst hier aber eines beachten: Ihr könnt das digitale Pickerl bei einer direkten Verkaufsstelle kaufen, dann gilt das ab der selben Sekunde.
    Jedoch ist durch die einschlägigen Gesetze zum Onlinekauf, verbunden mit den 14tägigen Rücktrittsrecht vom Kauf, eine digitale Vignette, die online gekauft wird, erst ab dem 18. Tag NACH DEM KAUF gültig.
    Ausnahme meines Wissens nach nur für B2B Geschäfte (Firmen).

  6. #6
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    Hallo Talka,
    dein Vorschlag einfach schon die Reise mit Winterreifen machen klang sehr verlockend und deshalb habe ich mich damit auch etwas intensiver beschäftigt. Der erhöhte Verschleiß wäre mir egal, aber mein Googeln zu diesem Thema brachten für mich davon wieder ab. So soll gerade bei warmen Tagen ein Winterreifen einen deutlich höheren Bremsweg haben, schlechteres Kurvenverhalten etc.
    So rät der ADAC deutlich davon ab. Eigentlich schade.
    Hallo Thomas1977,
    deiner Aussage entnehme ich, das die digitale Vignette kein Problem darstellt (da du anscheinend die digitale Mautbezahlung ja für den Gleinalmtunnel benutzt, was wohl das gleiche Verfahren darstellt). Danke für deinen Hinweis auf die 18 tägige Wartezeit wg. dem Onlinerücktrittsrecht. Dies war mir zwar bekannt, aber anderen die hier mitlesen möglicherweise nicht. Vom ADAC hörte ich, wenn ich diese bei denen kaufe (gelten wohl auch als direkte Verkaufsstelle) gilt es auch ab der ersten Sekunde danach.
    Ich meine auch gelesen zu haben, wenn man einmal digital das erste Ticket gekauft hat fällt für das nächste Ticket - auch online gekaufte - keine weitere Wartezeit an.
    Bitte korregiere dies falls die Aussage nicht stimmt.

    Danke euch allen
    Mein Ergebnis ist
    - ich fahre die Tauernstrecke
    - mit Sommerreifen
    - bei eventuellen winterlichen Verhältnissen bei der Rückreise mache ich einen Pausetag

    bleibt Gesund, habt einen schönen Urlaub möglicherweise wie wir auf Kreta

    Tropi

  7. #7
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    Hallo Tropi,

    nein, die 18 Tage gelten nicht:
    - Wenn eine Firma die Vignette online kauft
    - wenn eine bereits erworbene Vignette durch ein ABO verlängert wird - was nur bei Jahreskarten gilt!

    Also wenn ihr ohne Stress durchfahren wollt, und vorab so ca. wisst, wann ihr fahrt, sollte das bei der digitalen Vignette trotzdem kein Problem darstellen:
    Beispiel, ihr wisst in der zweiten Oktoberhälfte bereits, ihr werdet je nach Wetter zwischen, sagen wir 12. und 14. November in Kreta wegfahren - dann seid ihr vermutlich so zwischen 14. und 16. an der österreichischen Grenze, wenn Ihr für die Durchfahrt mit Reserve 5 Tage plant, vorne und hinten noch Tage dazurechnet, sollte die Vignette zwischen 12. und 21. November gültig sein. Dann müsst Ihr sie am 26. Oktober im Onlineshop der Asfinag kaufen.
    Die 10 Tage sollten mit genug Reserve reichen.

    Für den Tauerntunnel ist zusätzlich eine Streckenmaut notwendig. Da gibt es zwei Varianten.
    Ihr könnt eine oder zwei einzelne Fahrten im vorhinein kaufen, diese Einzelfahrt(en) haben dann eine Gültigkeit von einem Jahr, d.h. sobald ihr in diesem Zeitraum durchgefahren seid, ist die Fahrt aufgebraucht. d.h. ihr könntet die auch schon jetzt kaufen, und im September/November einfach auf der grünen Spur durchfahren. Wenn ich das richtig gesehen habe, könnt ihr hier auch durch eine Auswahlmöglichkeit aktiv auf das 14-tägigen Kaufrücktrittsrecht verzichten. d.h. ihr könntet die auch kurzfristig kaufen.
    Die zweite Variante wäre die Streckenmaut Flex: d.h. ihr hinterlegt m Kundenkonto beim Asfinag-Webshop ein Zhalungmittel (Kreditkarte), und meldet Euch zur Streckenmaut Flex an. danach fährt ihr einfach durch die Mautstelle durch, und die Durchfahrt wird im Nachhinein ohne Mehrkosten von Eurem Zahlungsmittel eingezogen.


    Link - digitale Vignette: https://shop.asfinag.at/de/produkte/digitale-vignette/
    Link - digitale Streckenmaut flex: https://shop.asfinag.at/de/produkte/...ckenmaut-flex/

  8. #8
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    Hallo Thomas1977,
    danke für deine Erklärung. Jetzt habe auch ich es verstanden. Auf den Seiten der Asfinag hatte ich es nicht verstanden. Das heißt, für die Rückfahrt gilt bei Onlinekauf wieder die 18 Tage-Regelung (außer bei Jahresticket). Damit entweder früh genug kaufen , oder im Zweifelsfall doch auf das normale Pickerl zurückgreifen.
    Kann man eigentlich an der italienischen Grenze auch ein digitales Ticket kaufen? Gibt es dort eine direkte Verkaufstelle?
    Für den Tauerntunnel kann ich ja gleich Hin- und Zurück buchen.
    Danke für deine sehr hilfreiche und ausführliche Auskunft.

    mfg
    Tropi

  9. #9
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    Zitat Zitat von tropi Beitrag anzeigen
    Kann man eigentlich an der italienischen Grenze auch ein digitales Ticket kaufen? Gibt es dort eine direkte Verkaufstelle?
    Klebevignette mit Sicherheit, Digital wäre ich vorsichtig, bei den Vertriebsstellen bin ich mir nicht sicher, ob die Tankstelle an der grenze in Arnoldstein gelistet ist.


    Zitat Zitat von tropi Beitrag anzeigen
    für die Rückfahrt gilt bei Onlinekauf wieder die 18 Tage-Regelung (außer bei Jahresticket)
    Das möchte ich kurz präzisieren, damit es (auch für andere) klar ist - beim ERSTEN Kauf der Jahresvignette gelten die 18 Tage ebenfalls, auch bei weiteren Einzelkäufen. die 18Tage gelten nicht, wenn man ein ABO abschliesst, dann wird die Vignette automatisch verlängert.

  10. #10
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    Danke Thoma1977

  11. #11
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    Zum Thema 18 Tage Wartezeit.
    Das waren letztes Jahr noch 14 Tage.

    Da ich hier in Deutschland eine Photovoltaikanlage auf dem Dach habe und dazu eine eigene Steuernummer wurde ich dieses Jahr kurzfristig zu Firma.
    Und schon klappte das mit der digitalen Vignette noch rechtzeitig. Ansonsten wäre ich mit meiner Buchung 3 Tage zu spät gewesen.

    Bisher wurde nicht nachgeprüft ob ich wirklich eine "Firma" habe. Zudem buchte ich gleichzeitig einen Pkw und ein WoMo auf eine Rechnung. Das fiel sicher noch weniger auf.
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  12. #12
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    Hallo zusammen,

    da hier auch das Thema: "Winterreifen im Sommer auf Kreta" angesprochen wurde,
    möchte ich euch als Betroffener meine Erfahrungen dazu mitteilen.
    Ich fahre hier auf Kreta schon fast 3 Jahre mit Winterreifen, ohne Probleme. Immer noch die gleichen Reifen.
    Schon vorher in DE habe ich auf das lästige Reifenwechseln verzichtet. Ich habe es immer selbst gemacht und bin faul.
    Außer dem höheren Verschleiß habe ich keine schlechten Erfahrungen gemacht.
    Aber man soll ja auch die Reifen nicht so lange fahren, also alles gut.
    Ich muss dazu sagen das ich nun Rentner bin und keine Rennen mehr fahre :-)
    Zwischen Kalives und Chania fahre ich meist nicht schneller als 80, bin eben ein alter Sack. Aber einen Hut habe ich noch nicht auf.
    Zum Stehen habe ich mein Auto bis jetzt immer gebracht.
    Und die Reifen zeigen nach ca. 20.000 km noch keine Auflösungserscheinungen. Dabei sind es noch nicht einmal welche von den bekannten Markenreifen.
    Vor einigen Jahren hat die Stiftung Warentest einmal Sommerreifen und Winterreifen gegeneinander antreten lassen. Zwei mal, im Sommer und im Winter.
    Sie mussten danach zugeben das viele Winterreifen im Sommer gut abgeschnitten haben, zu gleichen Bedingungen versteht sich.
    Das haben sie nur einmal gemacht und nie wieder...
    Dieses Ergebnis hat mir zu denken gegeben und ich sagte mir damals: versuch es doch mal und bilde dir eine eigene Meinung.
    Danach hatte ich auf zwei Autos nur noch Winterreifen drauf.
    Der ADAC, Werkstätten, Marketingleute und andere "Berater" werden dir natürlich immer zum Wechseln raten. Müssen sie ja.
    Denn passieren kann immer etwas, ob es wirklich an den "falschen" Reifen lag lässt sich danach meist schwer beweisen.
    Und du sagst dann: "Ja der ADAC hat doch gesagt", den Schuh zieht sich keiner an.
    Niemand hat ein Interesse daran einen Reifen herzustellen der im Sommer wie im Winter gut ist. Meint ihr wirklich das geht nicht?
    Reifenhersteller und Werkstätten schießen sich doch nicht ins eigene Knie, das kann man doch verstehen.
    Mir fällt gerade ein das ich einen Bekannten habe der in einem Reifenwerk gearbeitet hat, den werde ich mal ausfragen.

    Schönen Sommer noch und allzeit gute Fahrt, auch wenn´s mit dem Rad ist.

    Grüße vom Radler Bernd

  13. #13
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    Das was du da schreibst geht gar nicht!

    Die Reifen müssen von Sommer auf Winter und umgekehrt gewechselt werden, wenn es der ADAC schreibt.

    Frage mich nur gerade warum ich das nicht mache und in D. wie auch auf Kreta ganzjährig mit Winterreifen wie Bernd fahre.

    Der Unterschied zwischen Bernd und mir ist,
    dass meine Frau neben mir mich immer zu langsamer Fährt ermahnt, bin aber auch noch kein Rentner.

    Gruß Ralf


    Zitat Zitat von Radler Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    da hier auch das Thema: "Winterreifen im Sommer auf Kreta" angesprochen wurde,
    möchte ich euch als Betroffener meine Erfahrungen dazu mitteilen.
    Ich fahre hier auf Kreta schon fast 3 Jahre mit Winterreifen, ohne Probleme. Immer noch die gleichen Reifen.
    Schon vorher in DE habe ich auf das lästige Reifenwechseln verzichtet. Ich habe es immer selbst gemacht und bin faul.
    Geändert von Kithira (11.June.2022 um 16:43 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt
    Liebe Grüße
    Manu & Ralf

  14. #14
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    Hallo Ralf,

    ich gönne dir das schnelle Fahren. Habe ich auch gern gemacht und hatte die gleichen Probleme mit dem Beifahrer.
    Alles hat seine Zeit, nun bin ich Langsamfahrer.
    So wie es sich anhört ist ohnehin bald Schluss mit der freien Fahrt.
    Dann werden sich manche fragen wozu sie im "normalen" deutschen Flachland mehr als 100 PS brauchen.
    Ja gut, für die Ampel :-)

    Gruß Bernd

  15. #15
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    Hallo Bernd,

    das Thema Fast Car ist durch, wir verkaufen gerade unsere Fun Cars und haben schnelle 68 PS auf Kreta stehen.

    Gruß Ralf

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Liebe Grüße
    Manu & Ralf

  16. #16
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    Hallo Ralf,

    da hast du ja noch 3 PS mehr als mein Micra. Aber mit den Winterreifen klebt er förmlich an der Straße.

    Gruß Bernd

  17. #17
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    Hallo Bernd,

    ja, nur das er halt auch das Reifenquitschen wie viele andere Einheimische Autos hat, ist halt schon ein echter Kretaner.

    Zum Thema, bin froh das ich Winterreifen bei der Fahrt durch Serbien im Winter hatte
    und für alle die auch Winterreifen auf Kreta nutzen der Tipp, macht den Reifendruck ca. 0,3 Bar höher als empfohlen.

    Gruß Ralf



    Zitat Zitat von Radler Beitrag anzeigen
    Hallo Ralf,

    da hast du ja noch 3 PS mehr als mein Micra. Aber mit den Winterreifen klebt er förmlich an der Straße.

    Gruß Bernd
    Liebe Grüße
    Manu & Ralf

  18. #18
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    Hallo Ralf,

    sei mal nicht so bescheiden, neben den quitschenden Reifen must du auch noch eine gut gehende Hupe haben.
    Und ganz wichtig ist die Warnblinkanlage. Ohne die kannst du nicht gegen die Fahrtrichtung und in der 2. Reihe parken.
    Ein Tipp für Neulinge: Wenn ihr ein Fahrzeug mit eingeschalteter Warnblinkanlage seht ist äußerste Vorsicht geboten.
    Denn dieses Fahrzeug darf alles. Und da es dir das auffällig anzeigt, musst DU aufpassen und mit allem rechnen.
    Der/ die Fahrer:in ist jetzt gerade mit sich beschäftigt, und kann nicht noch auf den Verkehr achten. Hab ich aber auch schon gemacht
    Alle wissen das und Unfälle habe ich hier sehr selten gesehen. Obwohl ich schon einige zerdrückte Autos gesehen habe, meist seitlich.

    Über den Balkan bist du auch schon gefahren. Ich vermute die "gerade" Strecke, über Graz, Slowenien, Kroatien, Serbien, Nord Mazedonien,
    Thessaloniki, Piräus. Die bin ich 2019 gefahren aber nicht im Winter, im September.

    Übrigens habe ich gestern die erste Zikade gehört, der Sommer naht.

    Schönes WE und Grüße von Bernd

  19. #19
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    Hallo Bernd,

    ich meine ich hätte es hier mal gepostet,
    Österreich, Ungarn, Serbien und Nord Mazedonien.
    Von Höhe FFM 2600 Km in 30 Stunden bis Piräus mit 2 Stunden Aufenthalt in Österreich wegen Übergabe an einem Käufer.

    Gruß und auch ein schönes Wochenende

    Ralf

    Zitat Zitat von Radler Beitrag anzeigen
    Über den Balkan bist du auch schon gefahren. Ich vermute die "gerade" Strecke, über Graz, Slowenien, Kroatien, Serbien, Nord Mazedonien,
    Thessaloniki, Piräus. Die bin ich 2019 gefahren aber nicht im Winter, im September.
    Geändert von Kithira (11.June.2022 um 16:42 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt
    Liebe Grüße
    Manu & Ralf

  20. #20
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    Hallo,
    eine weitere Lösung wäre für mich auch, notfalls einen Mietwagen zu mieten (auf der Rückreise ab Venedig), dann mit meinem kompletten Reisegepäck nach München fahren (damit ist mein eigener Wagen Gepäckfrei), meine Winterreifen einpacken und nach Venedig zurückfahren. Dort die Reifen wechseln und dann mit dem eigenen Auto (und den Sommerreifen als Gepäck) nach München.
    Deswegen haben ich folgende Fragen:
    - ist ein Mietwagen mit Winterreifen buchbar. (Ich sehe kaum das Extra Winterreifen buchbar, Schneeketten ja aber kaum Winterreifen)
    - darf ich mit diesem Mietwagen von Venedig nach München über die Tauernautobahn fahren? (Warum nicht, aber andere Länder andere Sitten, deswegen die Frage)
    - Wie wird Maut abgerechnet? (Im zweifelsfall per Bargeld, aber wie sieht es mit dem Pickelr aus?)
    - In Österreich wird ein Pickerl benötigt? Haben sie Mietwagen mit Pickerl?

    Hat jemand schon in Venedig einen Wagen gemietet und kann was zum Theme Winterreifen sagen.

    mfg Klaus

  21. #21
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    Wenn Du im Winter ein Auto mietest MÜSSEN Winterreifen drauf sein - zumindest bei deutschen Vermietern.
    Mein ehem. Nachbar hier in Koutsounári hatte sich einen Transporter in DE gemietet und ist ohne Probleme hier her und wieder zurück gefahren.
    Kostete für 1 Woche jedoch gute 2500,-€
    Für Österreich gibt es die elektronische Maut, da brauchst kein Pickerl ins Mietauto kleben. Muß meines Wissens nur angegeben das es ein Mietauto ist.
    Beim Autovermieter mußt Du angeben das Du damit ins Ausland möchtest. (Grüne Versicherungs-Karte?)

    Warum die Reifen (oder ein paar Koffer) nicht auf dem Dach transportieren - falls eine Dachreling vorhanden ist.
    ΣΞ==--Gruß
    DIMO

    Hier schlägt mein Herz: https://www.dimo58.de/koutsounari.jpg
    Hier lebt mein Körper: https://www.wetter.com/hd-live-webca...5162d06027256/

  22. #22
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    Hallo Koutsounari,
    danke für deine promte Antwort.

    Zitat Zitat von Κουτσουνάρι Beitrag anzeigen
    Wenn Du im Winter ein Auto mietest MÜSSEN Winterreifen drauf sein - zumindest bei deutschen Vermietern.
    Genau das ist ja mein Problem. Wie sieht es bei italienischen Vermietern aus, da ich ja das Auto in Venedig mieten will.

    Zitat Zitat von Κουτσουνάρι Beitrag anzeigen
    Für Österreich gibt es die elektronische Maut, da brauchst kein Pickerl ins Mietauto kleben. Muß meines Wissens nur angegeben das es ein Mietauto ist.
    Bei der elektronischen Maut muß man - meines Wissens nach - mindestens 18 Tage vorher die 10 Tage "kaufen".
    Zitat Zitat von Κουτσουνάρι Beitrag anzeigen
    Beim Autovermieter mußt Du angeben das Du damit ins Ausland möchtest. (Grüne Versicherungs-Karte?)
    ok klingt plausibel
    Zitat Zitat von Κουτσουνάρι Beitrag anzeigen
    Warum die Reifen (oder ein paar Koffer) nicht auf dem Dach transportieren - falls eine Dachreling vorhanden ist.
    Brauche ich eigentlich nicht. Die Winterreifen müssen ja von München nach Venedig transportiert werden.

    Wir fahren mit dem eigenen Wagen mittels Autofähre nach Kreta und wollen Ende Nov. bis Mitte Dez. je nach Laune, Unterbringungsmöglichkeit und Wetter wieder nach Hause fahren. Somit haben wir ein Open End Ticket für die Autofährenrückfahrt. Sollte dann bei unserer Rückfahrt winterlichen Straßenverhältnisse vorherschen müssen wir in Österreich Winterreifen haben. Sollten wir dann keine winterlichen Verhältnisse haben, fahren wir mit unserem eigenen Wagen einfach durch.

    Deswegen brauchen wir einen kurzfristigen Plan B mit einer Winterreifenmöglichkeit.

    mfg

    Klaus

  23. #23
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    Ja, die 18 Tage solltest Du einrechnen.
    Oder wie ich es Ende April gemacht habe, mich von Privatperson als Unternehmer geändert.
    Von meiner Photovoltaikanlage die Steuernummer angegeben mit der ch als Kleinstunternehmer registriert bin.

    Als Alternative würden mir dann noch Ganzjahresreifen einfallen.
    Die hatte ich im April auch auf meinem Caddy drauf, aber auf den Schotterpisten in den Bergen mehr oder weniger kaputt gefahren.
    (Ich war von Myrtos aus bis in Agios Nikitas)
    ΣΞ==--Gruß
    DIMO

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  24. #24
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    Es gibt ja auch eine 10-Tagesklebeetikette. Die bekommst Du sicher an der Grenze.

  25. #25
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    Zitat Zitat von tropi Beitrag anzeigen
    Hallo,
    eine weitere Lösung wäre für mich auch, notfalls einen Mietwagen zu mieten (auf der Rückreise ab Venedig), dann mit meinem kompletten Reisegepäck nach München fahren (damit ist mein eigener Wagen Gepäckfrei), meine Winterreifen einpacken und nach Venedig zurückfahren. Dort die Reifen wechseln und dann mit dem eigenen Auto (und den Sommerreifen als Gepäck) nach München.
    Also, bevor Du Dir DAS antust, zwei ernstgemeinte Ratschläge
    - Mach Dir keinen Kopf und fahr einfach, sofern du nicht ÜBER die Berge willst, hast Du zu 99% im November kein Problem
    - Tu die Winterreifen vor Reisebeginn drauf, du hast zwar mehr Verschleiss als bei den Sommereifen, aber was solls....

    Das Mietauto hat ehrlich gesagt zu viele Nachteile
    - Über mehrere Länder fahren
    - umpacken
    - dreifache Strecke fahren
    - du kennst dein Kennzeichen niocht, d.h. alle Prepaid Möglichkeiten fallen aus
    - Du musst dreimal durch Österreich/Italen durch - drei mal Maut, drei Mal Extramaut, drei Mal Italenmaut, drei mal Sprit, Drei Mal Wetterrisiko.....

    Machs einfach nicht.

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