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Kretanauten 2011 - aghia pelaghia - bergradlwoche - ueberblick
Sonntag, 15. Mai 2011
Etappe 1
Ag. Pelagia Hotel Eva Mare – Fodele – Old Road – Astiraki – Kameraki – Gonies – Livadhi Ebene - Nida Road – Anogia Hotel Marina
59 km 1715 hm 4:49 h
buedln:
http://www.flickr.com/photos/1090081...7626646142695/
Bis kurz nach Fodele fahren wir gleich wie gestern – diesmal lassen wir aber Ag. Panaghea aus, und kurbeln auf der Asfaltstrasse nach Fodele.
Bevor die Piste hinauf zum Kloster anzieht zweigt laut Garfield unser heutiger Weg rechts weg. Nach einigen Metern mutiert die Piste zu einem trockenen Bachbett.
Ich denke laut darueber nach, ob es nicht besser waere die gestrige Route hinauf zur Old Road zu nehmen, ernte aber von Ernesto ziemlichen Wiederspruch. Mir solls recht sein und so rollen wir auf ziemlich holprigen Gelaeuf dahin. Aber nur 200 Meter, dann wird die Piste viel besser – nicht so glatt wie gestern, aber locker zum derfahren.
Wir landen nach schweisstreibenden Uphill 3 km westlich von Marathos auf der Old Road, inklusive einer Bonsaihundattake. Noch 1 km nach Westen und wir zweigen auf die Strasse nach Asteraki ab. Diese Schotterpiste fährt sich sehr nett, zirka 4 km geht es auf der Piste bis zum kleinen Ort Asteraki, wo wir auf der Platia beim Brunnen die
doch schon stark angegriffenen Wasservorraete auffuellen.
Von Asteraki kurbeln wir gemuetlich auf Asfalt hinueber nach Kameraki runter. Als nette Begleiterscheinung hast ein tolles Panorama – mit Gonies und Idagebirge um nur einige zu nennen.
Wir haetten doch gleich vorr Kameraki das Asfaltwegerl hoch zur Strasse nehmen sollen, denn die Oldboyzs im Kafenion schicken uns hoch in ein Weidegebiet, wo irgendwann sich die Wege in der Macchia verlieren. Das Rudel ist sich nicht ganz einig und teilt sich, die einen steil die Diretissima durch die Macchia, der Rest ein bisserl weiter ausholend, aber dafuer auf feinen Untergrund durch einen Olivenbaumhain.
Vereint rollen wir dann in Gonies ein und gleich in der ersten Taverne wird eingekehrt.
Angesichts des restlichen Tagespensums verzichten wir auf die Koestlichkeiten, die vom Grill herunterlocken und begnuegen uns mit einem griechischen Salat.
Die Stimmung ist bestens und ALLE entschliessen sich, die Streckenvariante Livadhia Ebene zu waehlen – alternativ waere es nur mehr 9 km auf der Asfaltstrasse direkt nach Anogia gegangen.
Eine Betonpiste windet sich in angenehmer Steigung hoch zu einer Sendeanlage. Ab der Senderanlage dann Schotterpiste vom feinsten zum Rand der Livadhia. Die Abfahrt in die Livadhiasenke war eines der landschaftlichen Highlights der Tour – saftige gruene Matten, gesprenkelt mit Schafherden. Wir stossen auf die X wo wir 2006 von Kroussonas heraufgekommen sind und kurbeln die Piste zur Nida Road hinueber, was sich genaus so wie 2006 ziemlich zaht.
Ab der Kreuzung Nida Road suche ich den Abzweiger zur Schottervariante nach Anogia hinunter, finde diese aber beim besten Willen nicht – Shit.
Am naechsten Tag wissen wir warum – wir haetten 300 m Richtung Nida fahren muessen, dann waere es rechts weggegangen.
So heizen wir die Asfaltstrasse direkt nach Anogia hinunter. Bei der oberen Kreuzung sehen wir Hotelschilder und quartieren uns gleich im ersten Hotel, dem Marina, ein (25,00 mit Fruehstueck).
Die schweren Rucksaecke lassen wir im Hotel und starten eine Erkundungsrunde durch den Ort. Im Kafenion am Denkmalplatz finden wir ein schattiges Plaetzchen und warten bis die herbeitelefonierte Bedienung auftaucht – das Warten hat sich in jedem Fall gelohnt ;-))
Die Kretanauten machen sich nach einer Mythosaktion auf der Terasse ausgehfertig und begeben sich auf die Suche nach der von den Hotelleuten empfohlene Taverne (Glatzei muesste noch die Visitenkarte haben, damit nachkommende gewarnt werden koennen).
Nach 2x den Ort rauf und runter und ein paarmal nachfragen finden wir die Taverne – sind x-mal vorbeigelaufen, aber die Schriftzeichen auf der Visitenkarte schauen anders aus, als jene auf dem Tavernenschild.
Haetten wir sie doch nicht gefunden. Das Essen kommt zwar schnell, dafuer ist die Qualitaet und die Quantität nicht berauschend, vorsichtig formuliert.
Der Ausblick auf den Psiloritis und auf den Sonnenuntergang entschaedigt nur ein bisserl.
Zum Weintrinken wechseln wir aber die Lokalitaet und finden was ansprechendes im Ortszentrum - die Taverne Aexos.
Ernesto wirft sich noch eine Portion Souvlaki ein, weil er von der Miniportion in der ersten Taverne noch nicht satt war.
Im Aexos ist ziemlich viel altes Zeug zusammengetragen worden - an der Wand ueber dem Kamin haengen z.B. ein paar alte Gewehre, Pistolen und eine MP40 herum, von den unzaehligen Messern etc. ganz zu schweigen.
Hotel Marina
http://www.marinahotelanogia.gr
Geändert von kritimani (27.May.2011 um 09:02 Uhr)
Grund: link auf hotel marina gesetzt
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