16.05.2011 - vierter Tag
An diesem Tage hatten wir uns einen Ausflug nach Chania vorgenommen, so dass wir nach dem Frühstück auch direkt ins Auto gestiegen sind und von dannen fuhren.
Irgendwann erreichten wir dann auch das Parkhaus, welches wir vor 2 Jahren immer angesteuert hatten und gingen direkt in eine Taverna in der Nähe der Ledergasse, die wir auch noch von unserem ersten Kreta-Urlaub her kannten.
Nach einem leckeren Eis für Tom und einem Frappé für mich steuerten wir den venezianischen Hafen an, weil ich das obligatorische Leuchtturmfoto machen wollte.
Natürlich kamen wir an den Kutschen vorbei und schon saßen wir auch schon in einer drin – dieses nicht ganz billige Vergnügen wollten wir uns nicht entgehen lassen. Da es sehr heiß war, war der Fahrtwind eine willkommene Abkühlung. Und in die Gegend, in die der Kutscher uns führte, wären wir zu Fuß wahrscheinlich nie gekommen.
Anschließend sind wir durch die Ledergasse geschlendert, wo Tom sich noch zwei Gürtel gekauft hatte. Und ganz in der Nähe befand sich ein netter Schmuckladen, der mich nicht vorbeigehen lassen konnte – habe dort eine wunderschöne Kette erstanden mit den passenden Ohrringen.
Gegen 14 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Vamos, wo wir uns mit Monika und Siegfried verabredet hatten. Die Beiden erwarteten uns schon mit weit geöffneten Armen in ihrem Stamm-Kafenion. Wir verbrachten eine vergnügliche Zeit dort und es wir uns versahen, waren nahezu zweieinhalb Stunden rum.
Zum Schluss stiegen wir noch hoch in deren Wohnung, weil Monika noch ein paar Bücher ausgemistet hatte, in welchen ich stöbern wollte. Drei Bücher erregten mein Interesse und die anderen packten wir kurzerhand ins Auto, um sie mit zu Anette bzw. zu Mia zu nehmen.
Unsere letzte Station des Tages war die Taverna von Marion in der Askifou- Ebene. Letztes Jahr hatte sie mir ein mega-leckeres Omelette kredenzt, welches ich Tom doch nicht vorenthalten wollte. Ich hatte ihm nicht zu viel versprochen, denn Marion machte uns ein Omelette in Pizzagröße, welches mit ganz vielen Leckereien belegt war.
Papp satt fuhren wir dann wieder runter nach Komitades.
Tom stapfte direkt in unser Zimmer, aber ich unterhielt mich noch ein wenig mit einem netten Paar aus Frankfurt. Ihr Quartier hatten beide in Frangokastello, wollten sich aber mal die Taverne von Anette & Giorgos anschauen.
Witzigerweise stellte sich heraus, dass Jürgen auch aus derselben Stadt, wie ich stammt und in einer Nachbarstadt groß geworden ist – so klein kann die Welt sein.




