-
24.October.2012, 16:39
#6
AW: Im Land des Lächelns
Buddha.
Wer nach Thailand reist wird wohl kaum Buddha aus dem Weg gehen können. Das Land und seine Menschen sind ja buddhistisch geprägt. Der Buddhismus ist übrigens auch viel älter als das Christentum.
Der in Thailand geltende buddhistische Kalender beginnt mit dem Todestag von Prinz Siddhartha 544 v.Chr. Folglich ist 2012 das Jahr 2556.
Hierzu empfehle ich mal den Film „little Buddha“. Dort wird der Buddhismus sehr gut erklärt.
Mit einem Satz könnte man Buddha so beschreiben: Ein Buddha ist ein Mensch, der all seine negativen Seiten abgelegt und all seine positiven Aspekte perfektioniert hat.
Folglich könnte jeder zum Buddha werden.
Tja, leider wird aber unser Leben von Eifersucht, Habgier, Aroganz, Egoismus und vieles mehr begleitet, also gar nicht so einfach.
Da wir auch hier in Berlin schon bei buddhistischen Vorträgen zugegen waren, (wir haben hier eine Klosterschule) war es uns natürlich in Thailand ein besonderes Bedürfnis uns Verschiedenes zu diesem Thema anzusehen.
Dazu besuchten wir zunächst immer noch in Bangkok den wohl wichtigsten Tempel des Landes:
Wat Pho, der Tempel mit dem liegenden Buddha.
Bereits 1789 wurde mit dem Bau begonnen. Der Wat Pho war die erste Stätte der Bildung und die Pflege thailändischer Kulturen. Bis heute beherbergt er mit 300 Mönchen das größte Kloster des Landes.
1000 Buddhastatuen stehen auf dem Gelände ebenso wie vier Chedis die den letzten vier Königen gewidmet sind
Die vergoldete 45 m lange, liegende Statue symbolisiert Buddhas Einzug ins Nirvana. An den Fußsohlen stellen 108 Tafeln aus Perlmut-Einlegearbeiten die Tugenden eines wahrhaften Buddhisten dar.
Ich zeig euch jetzt einfach ein paar Bilder, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt.
Roland
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Ja
- Themen beantworten: Ja
- Anhänge hochladen: Ja
- Beiträge bearbeiten: Ja
-
Foren-Regeln