Tag 2

Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir unsere Koffer und wollen weiter alles der Küste entlang Richtung Kavala. Mal schauen wie weit wir kommen.
Beim Frühstück erzählt uns die Hotelangestellte, dass früher auch viele Mittel Europäer Ormos Panagia besucht haben. In diesem Jahr sehr viele Bulgaren, Rumänen und natürlich Griechen. Deutsche, Österreicher und Schweizer wären eher dünn gesät. Ich bin auch erstaunt darüber wieviel Ostblockleute hier sind. Hätte ich mich vorher damit auseinandergesetzt, wäre mir vielleicht aufgefallen, dass die Grenzen zu Mazedonien, Bulgarien und Albanien sehr nahe sind. Und das Mittelmeer in Griechenland für diese Touristen gut mit dem Auto erreichbar ist.

Nun aber weiter mit unserer Reise.
Wir machen uns auf Richtung Osten. Athos können wir ja nicht besuchen, da ich eine Frau bin (gell Krassi :biggrin:) ist aber auch nicht weiter schlimm. Wir machen auch keine Bootstour. Die Ausflugsschiffe lagen in Ormos Panagia vor Anker. Ums zieht es weg von diesen Touristengebieten, für meinen Geschmack hat es hier zuviel Trubel.
Da wir geocachen gibt’s hier auch einige Dosen zu sammeln. Die erste war bald angesteuert, mit einer super Aussicht. Hier hält im Sommer die Feuerwehr Wache, daher ist hier auch immer was los.

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Viel gibt’s über diese Strecke nicht zu sagen. Die Wälder hier sind sehr schön, und die Ausblicke übers Meer sind fantastisch. Das Wetter spielt gut mit, es ist ziemlich heiss. Wenn man was sehen will, sitzt man halt viel im Auto, zumal man auf diesen Strecken nicht sonderlich schnell vorankommt. Aber wie sagt man so schön - der Weg ist das Ziel!
In Ierissos machen wir Halt und wollen eine griechische Prepaid Internet SIM kaufen. Bald haben wir einen Germanos Shop gefunden. Es ist Montagmorgen, Monatsende, und offenbar gehen alle in den Shop um ihre Rechnungen zu bezahlen…. Hat auch was, hab ich nicht gewusst, dass das in Griechenland so läuft. Eine sehr freundliche junge Angestellte hat uns die Karte verkauft und registriert und alles eingerichtet. Trinkgeld wollte sie partout nicht annehmen.
Danach gehen wir am Strand in ein nettes Cafe und geniessen den Ausblick und den Cappuccino freddo.
Dann geht’s alles der Küste nach über Olympiada und Stavros. Wir halten schon Ausschau wo wir die Nacht verbringen können. Und fahren durch einige kleine Örtchen, aber so richtig gefällt uns nichts.
Paralia omorfiou – so schön wie der Name verspricht ist es hier nicht. (Oder heisst das der Strand der Schönen? :biggrin: Akkusativ...)
Wir machen noch einen kleinen Abstecher nach Loutra Eleftheron. Im Internet findet man nicht wirklich viele Infos darüber. Ist irgendwie ein Lost Place. Die Strasse dort hoch ziemlich zugewachsen, die Häuser leer und heruntergekommen. Irgendwie ist es ein bisschen unheimlich hier. Es riecht stark nach Schwefel, wahrscheinlich könnte man hier noch irgendwo ein Bad nehmen.
Wir wollen weiter, haben wir doch noch kein Bett für diese Nacht. In Nea Peramos finden wir ein Zimmer mit Meerblick, allerdings ohne Frühstück.
Der Ort ist nett gelegen und hat eine Strandpromenade zum flanieren. Wir wollen nur noch ein Bad im Meer nehmen, was essen und bald schlafen gehen.

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Ferien sind ziemlich anstrengend :smilie_verl_070: