Heute gehts endlich weiter :smile:

Tag 6

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Heute möchten wir bis in die Region Kastoria kommen. Irgendwie kann ich mich an diesen Tag nicht sehr gut erinnern. Mag daran liegen, dass wir mehr oder weniger nur gefahren sind.
Auch auf diesem Abschnitt gibt es einige Seen. Der erste, der Lake Dojran liegt genau auf der Grenze zu Mazedonien. Dort wollen wir einen kurzen Abstecher ans Ufer machen, um ein bisschen zu schauen. Wir fahren im Dorf Doirani ein Stück in Richtung Grenze. Hier gibts aber nicht wirklich viel zu sehen, darum fahren wir zurück zur Hauptstrasse.
Irgendwo unterwegs halten wir an und trinken einen Kaffee und ein Wasser, wo genau das war, weiss ich nicht mehr. Wir sind die einzigen Gäste, das Restaurant hat eine grosse überdeckte Terrasse. Erinnert mich ein wenig an den Kourna See.

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Wir sind irgendwie müde und es gibt auf dieser Strecke relativ viel Verkehr.
Über Edessa gehts immer weiter Richtung Westen. Am Vegoritida See wollen wir Ausschau nach einer Unterkunft halten. Die Gegend dort ist wunderschön, aber wir begegnen keiner Menschenseele, und ein ansprechendes Hotel oder eine Pension finden wir auch nicht.

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Keine Taverne, nichts... So fahren wir halt weiter. Frau Boltiger hat langsam genug für heute. Auf booking.com schauen wir, wo wir übernachten könnten. Okay, in Kastoria finden wir sicher was, ist ja relativ gross und auch nicht mehr weit entfernt.

Frau Boltiger möchte unbedingt nach Nymfaio, da sie in einer Doku gesehen hat, dass dort Arcturos ist. Dort gibt es eine Auffangstation für Bären. Wir sehen den Wegweiser nach Nymfaio, dann ist klar wo wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden.

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Dort wollen wir im Argyro übernachten, so fahren wir dreimal durch das Dorf, werden aber nicht fündig. Schliesslich suchen wir uns das La Moara aus. Sie haben ein freies Zimmer. Wunderbar!
Das La Moara ist wie die meisten Häuser in Nymfaio ein altes Herrenhaus, ganz aus Stein, mit Erker und im typischen Stil erbaut. Hier fühlt man sich in alte Zeiten zurückversetzt.

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Unser Zimmer ist auch sehr speziell. Die Dusche, das Bad und die Toilette befinden sich in Schränken. :biggrin: Tolle Idee, so ist der Rest des Zimmers grösser.

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Lustig ist, die Hausdame hat viele Jahre in Dübendorf gearbeitet, sie spricht schweizerdeutsch :smiley1:
Giannis, der Besitzer des La Moara ist der Mann der Besitzerin des Argyro, wo wir zuerst hinwollten... :smiley1:

Wir bummeln noch ein wenig durchs Dorf. Ich glaube, Nymfaio ist ein Winter Urlaubsort. Stelle ich mir sehr schön vor, wenn alles verschneit ist und der Schnee im Sonnenlicht glitzert. Aussergriechische Touristen gibt es hier nicht viele.
Es ist friedlich und wir trinken auf einer schönen Terrasse einen Apero und geniessen die Sonne. Nachtessen gibts im La Moara. Dimitri, der Koch erklärt uns, dass alles was auf den Tisch kommt Bio ist, und das Gemüse und der Salat hier im Dorf in einem Berggarten wächst. Das Nachtessen ist wunderbar! Wir können draussen sitzen, zwar mit Faserpelzpulli - Nymfaio liegt auf 1350 Metern über Meer und es ist Anfang September - aber es ist wirklich schön!
Wir sind ziemlich platt, und gehen früh schlafen.
Morgen wollen wir die Bären besuchen, und uns ein wenig in der Gegend umsehen.

VG, Barbara