-
11.November.2017, 16:17
#26
Tag 8
Heute geht’s weiter.
Das nächste Ziel ist Papingo. Bis wir dort sind, liegen noch einige Kilometer vor uns.

Es ist am Morgen schon bewölkt, und die Wettervorhersage ist nicht besonders gut. Was soll‘s? Wir haben ja ein Dach überm Kopf. Also fahren wir frisch gestärkt von Nymfaio runter zur Hauptstrasse.
Der Aussicht hinunter in die Ebene und auf die Seen ist fantastisch.
Die Sonne schickt Strahlen durch die Wolken, die wirken wie Scheinwerfer.

Anfangs ist die Strecke nicht besonders. Es beginnt auch zu regnen. Nach etwa zwei Stunden überqueren wir einen Pass. Die Gegend ist einsam, aber wunderschön!
Uns begegnet nur ein Auto und ein Mann mit Regenkleidung. Was der wohl hier macht?

Dieses Flussbett sieht aus als hätte es hier oft sehr viel Wasser.

Der Berghang wie ein Hügel aus Treibsand.

Hier ist wahrscheinlich alles in Bewegung.
Langsam knurrt uns der Magen, aber hier gibt’s nichts ausser Wälder, die Strasse und bestimmt auch Bären.
Irgendwann kommen wir in eine grosse Ebene. Das Flussbett schlängelt sich auch hier durch die Landschaft.


Hier liegt Konitsa, wir fahren durch das Städtchen hoch. Eine Serpentinenstrasse quer durch im Zick Zack.
Vorbei an einer Taverne mit einer grossen Terrasse voller Leute, Rauch vom Grill und ein wunderbarer Geruch nach gebratenem Fleisch. Aber hier ist so gerammelt voll, also fahren wir weiter hoch.
Irgendwo finden wir einen freien Parkplatz und auch den letzten freien Tisch in der Psistaria Toris.
Heute ist Sonntag, wir sind nicht die einzigen, die was essen wollen. Aber die einzigen Touristen :biggrin:
Alle andern sind Griechen. Ist ja schon mal ein gutes Zeichen.
Wir bestellen bei der sehr freundlichen Kellnerin griechischen Salat und Lammchops vom Grill.
Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran denke!
Die waren so lecker, die Besten Lammkoteletts überhaupt! Wenn ihr mal in der Gegend seid, dort müsst ihr unbedingt hin!
Hier ist uns aufgefallen, dass die Taverne zwar gerammelt voll ist, die Leute aber wenig essen,
zu viert einen Salat und ein Teller mit Fleisch für alle. Wir verdrücken dasselbe zu zweit, wahrscheinlich sind wir verfressen!
Frisch gestärkt nehmen wir den Rest der Strecke unter die Räder. Wir befinden uns nun in der Zagori. Hier gibt’s viel zu sehen, alte Steinbogenbrücken, die Vikos Schlucht (im Guiness Buch der Rekorde als tiefste Schlucht eingetragen),
Nationalparks, viel unberührte Natur, pittoreske Dörfer, und und und….



Nun ist es nicht mehr sehr weit nach Papingo. Die Strecke dort hinauf ist aber spektakulär.
Unterhalb des Dorfes Aristi überqueren wir den Fluss Voidomatis. Hier ist die Ausstiegsstelle für die vielen Rafter, welche eine Tour auf dem Fluss machen.
Frau BolTiger testet die Wassertemperatur – nix zum Baden, viel zu kalt!
Nach einem kurzen Halt fahren wir weiter die Berge hoch. Die Landschaft ist grandios!
Bald kommt Papingo in Sicht.
Leider hat sich der Himmel wieder zugezogen und es beginnt zu regnen.
Wir parken unser Auto auf dem Hauptplatz und machen uns auf die Suche nach einer Unterkunft.
Papingo ist speziell, die Architektur typisch für die Gegend.


Im Guesthouse Lichovo finden wir für 50 Euro ein Zimmer für eine Nacht.
Der Regen verzieht sich und am Abend beleuchtet sogar noch die Sonne die Berge.
Berechtigungen
- Neue Themen erstellen: Ja
- Themen beantworten: Ja
- Anhänge hochladen: Ja
- Beiträge bearbeiten: Ja
-
Foren-Regeln