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Thema: Franks Reisebericht Kreta 2019

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  1. #11
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    Standard E4-Wanderung von Prina nach Vriomeni

    Für heute haben wir uns ein Stück des E4-Fernwanderweges vorgenommen. Prina, ein Dorf im weiteren Hinterland soll unser Startpunkt sein. Dazu fahren wir zunächst einmal von unserer Villa in Richtung Agios Nikolaos. Von dort weiter über die relativ neue Schnellstraße nach Istron / Kalo Chorio. Fährt man hier weiter Richtung Südküste, kann man letztlich verschiedene Varianten wählen. Kurz vor Prina kann man durch die Berge direkt nach Ierapetra oder weiter über Prina und Kalamafka und dann von dort den Schwenk wieder nach Ierapetra. Oder aber man fährt weiter über Anatoli in Richtung Mirtos. Alles diese Strecken haben ihren Reiz und es gibt immer etwas Schönes zu sehen.

    Aber wir wollen heute nur nach Prina um dort unser Auto zu parken. Dazu fahren wir durch den Ort hindurch. Am Ende auf der linken Seite gibt es eine Taverne die scheinbar schon länger nicht mehr geöffnet hatte. Dort parken wir unseren Wagen und sehen auch gleich ein Hinweistäfelchen „E4“.
    Unser Weg führt uns ca. einen Kilometer südlich bergab. Wir passieren landwirtschaftliche Terrassen, bevor es schließlich etwa 2 km bergauf geht. Dabei wechseln wir auch die Gehrichtung nach Osten. An der ersten höheren Stelle auf 403hm können wir gut die Mirambelobucht sehen. Auch Prina, was wir nun auf der gegenüberliegenden Talseite erkennen, ist von hier aus sehenswert.
    Nun geht es wieder abwärts und bald erkennen wir das Dorf Meseleri. Wir treffen vor dem Dorf auf die Fahrstraße und laufen auf dieser bis in das Dorf hinein. Bis hierhin waren wir ca. 4,3 km unterwegs. Marion und Klaus hatte es hier so gut gefallen, dass sie beschlossen, sich lieber etwas länger hier aufzuhalten und dann langsam den Rückweg anzutreten.

    Claudia und ich hatten noch etwas mehr vor. Wir verlassen das Dorf durch enge Gässchen in Richtung Nordost um kurz darauf festzustellen, dass der gewählte Wirtschaftsweg uns nicht in die Richtige Richtung führt. Also wieder ein Stück zurück und einen unscheinbareren Weg mehr östlich gewählt. Schon bald sehen wir Hinweisschilder auf unser eigentliches Ziel, die Klosteranlage Panagia Vriomeni. In einem eigentlich unnötigen Bogen geht es weitgehend bergauf. Eigentlich nur noch bergauf. Das ist zwar leicht ermüdend, ermöglicht aber dafür auch immer wieder neue Aussichten über die Landschaft. Nach Kilometer 8 gibt es hier einen besonders schönen Aussichtspunkt, den wir eine Weile genießen. Die letzten 1,5 km und wir sehen die Klosteranlage vor uns. Malerisch in die Landschaft getupft. Leider stellen wir bei Erreichen aber auch fest, dass sie aufgegeben wurde und nun verschlossen ist. Schade, ich hätte gerne mal einen Blick hinein geworfen. Ich bin noch einmal um die Anlage herumgelaufen aber man kommt nirgendwo hinein. Schade darum.

    Also wieder langsam zurück. Auf unserem aussichtsreichen Rückweg, der ja bis zum Dorf Meseleri nur noch bergab ging, nahmen wir dann eine andere Variante, die etwas steiler war. Aber durchaus machbar. Als dann plötzlich das Telefon klingelt halten wir kurz an. Marion und Klaus hatten es tatsächlich geschafft, sich auf dem Rückweg etwas zu „verfransen“ – meinten sie jedenfalls. Also noch mal ein wenig auf das Wandertempo gedrückt um die beiden wieder „einzusammeln“. Tatsächlich hatten sie sich gar nicht mit dem Weg geirrt. Sie waren an einem Abzweig aber nicht mehr sicher und hatten dort lieben auf uns gewartet. Dort wo sie saßen, konnte man es aber auch aushalten. Prima Aussicht.

    Gemeinsam ging es dann wieder zurück zum Auto. Während wir den Hinweg noch mit gemütlichen 2:45 Std. gelaufen waren, war der Rückweg eine Stunde schneller. Insgesamt ungefähr 9km.
    Abends probierten wir dann noch mal eine Familientaverne in Plaka aus. Die Taverne Delphini war uns beim Schlendern durch Plaka in den vergangenen Tagen aufgefallen. Die Lage ist phantastisch und das Essen wirklich gut. Aber auch sehr teuer. Nun gut, wir wissen, dass wir hier in einer besonderen Region von Kreta sind und nicht die günstigen Preise aus den Bergdörfern erwarten können.
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