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Thema: Die Aradenaschlucht - Von 0 auf 598 in 4 Stunden

  1. #1
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    Standard Die Aradenaschlucht - Von 0 auf 598 in 4 Stunden

    Am Freitag den 17. Oktober 2025 habe ich eine kombinierte See-/ Landreise unternommen.

    Eigentlich war ich bis dahin vom Süden von Kreta nicht so begeistert, bis auf Matala, das Dorf Sfakia und die Imbros-Schlucht.
    Doch verschiedene Bekannte hatten mich auf die Schönheit dieser Landschaft aufmerksam gemacht.

    Am zeitigen Vormittag bin ich nach Sfakia in den Hafen gefahren, um mit einem kleinen Boot nach Marmara zu fahren.
    Das Boot fährt regelmäßig mehrmals am Tag diese Strecke, eine Rundreise. Für 5€ kann man den ganzen Tag im Hafen parken.
    Das Boot fand ich recht schnell am Ende des Hafens. Ich habe die Fahrt nach Marmara und zurück gebucht.
    Ich wollte mir die Küste vom Meer aus ansehen.
    In Marmara wollte ich sehen wie weit es bis zur Aradena-Schlucht ist.
    Ein Stück rein gehen und dann wieder zurück und mit dem nächsten Boot nach Finix.
    Von dort über den Berg nach Loutro, und dann mit dem letzten Boot wieder nach Sfakia.
    Das war der Plan.
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Name:	1-auf See bei Loutro.jpg
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    In Marmara angekommen, stellte ich fest das die Schlucht gleich hinter dem Strand beginnt.
    Ein Stück wollte ich rein gehen, spätestens am Kassenhäuschen wollte ich umkehren.
    Doch es kam kein Kassenhäuschen.
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Name:	2-hinein in die Schlucht.jpg
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    Es lief sich ganz gut, das Wetter war optimal, mir ging es gut, also weiter.
    Das war um 11:15 Uhr.
    Der Weg und die Schlucht waren sehr interessant. Ganz anders als die Imbros-Schlucht.
    Hier bin ich nur auf kleinen oder größeren Kieselsteinen gegangen.
    In der Imbros war alles glatter Fels.
    In der Imbros geht es immer nur nach oben, hier musste ich, um verschüttete Stellen zu überwinden auch mal wieder bergab gehen.
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Name:	3-Wege und Treppen mussten gebaut werden.jpg
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ID:	104400
    Die Wände sind noch höher, gerader und mächtiger als in der Imbros.
    Ziemlich am Ende dachte ich: nun wird es flacher und breiter, die Wände sind nicht mehr so hoch, das Ende naht.
    Doch da kam zum Schluss noch einmal ein hoher, schmaler Teil.
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Name:	4-das Ziel in der Ferne.jpg
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    Nun war ich schon näher an der Brücke. Ein Geröllhang musste noch überwunden werden.
    Doch es war ein Weg vorhanden mit einem Kettengeländer.
    Es war alles gut begehbar.
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Name:	5-der Weg durch das Geröllfeld.jpg
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    Doch bis ich unter der Brücke war musste ich noch ein ganzes Stück gehen.
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Name:	6-den Wolken ein Stück näher.jpg
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    Der Ausstieg aus der Schlucht ist die alte Querung.
    Kaum zu glauben, dass das früher der einzige Weg war.
    Man kann auf jeder Seite die Schlucht verlassen.
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Name:	7-der alte Weg bevor es die Brücke gab.jpg
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    Endlich war ich oben auf der Brücke, es war 14:41 Uhr.
    Das Boot um 15:50 ab Finix wollte ich noch erreichen, also los.
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Name:	8-von oben.jpg
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    Nun musste ich wieder hinunter zum Hafen von Finix.
    Doch ich hatte die Entfernung total unterschätzt.
    Spätestens als ich über den Berg war und ganz weit unten Finix sah wusste ich, dass ich es zu Fuß nicht erreichen kann.
    Dort war auch die höchste Stelle meiner Wanderung. Von 0 auf 598!
    Es war etwa 15:50, viel Verkehr war nicht mehr, aber dann kam ein Kleinbus der mich mitgenommen hat.
    So habe ich das Boot in Finix noch ganz bequem erreicht, und war eine Stunde später wieder in Sfakia.
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Name:	9-Übersicht des Weges in der Aradena-Schlucht.jpg
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    Die Schlucht ist etwa 5km lang, bis zur Brücke.

    Auch die Schiffsfahrt mit der Aussicht auf die zerklüftete Küste war sehr interessant.
    Von der Straße aus sieht man das gar nicht.
    Der felsige Süden hat da schon mehr zu bieten als der Norden.

    Meine Knie haben die Tour auch ganz gut gemeistert.
    Muskelkater hatte ich auch keinen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Aradena-Schlucht

    Gruß Bernd

  2. #2
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    Danke für den schönen Bericht Bernd. Ich liebe die Aradenaschlucht sehr allgemein diese wilde Gegend in der Sfakia

    liebe Grüsse, Barbara

  3. #3
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    Der Südwesten Kreta bietet zumindest für Menschen, die sich der Natur widmen, generell wesentlich mehr als der touristisch überforderte Nordteil.
    Die Aradena ist für mich eine der schönsten Schluchten Kretas, wir haben sie schon mehrfach in allen Richtungen begangen, auch den Seitenausstieg nach Livaniana.
    Die Wege von Marmara über Loutro nach Sfakia, die du jetzt begangen hast, sind einfach unbeschreiblich schön.
    Gruß Michael

    Zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung...
    aber für Kreta topfit!



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  4. #4
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    Für mich ist die Aradena - Schlucht auch eine der schönsten, wenn nicht gar die schönste Schlucht Kretas. Wir sind sie von oben nach unten gelaufen, also in Aradena gestartet und runter nach Marmara . Wild und abenteuerlich , kaum Menschen begegnet , erst gegen Ende kamen uns einige entgegen . Ich war froh mit Freunden unterwegs zu sein, alleine hätte ich beim ersten Mal Bedenken gehabt .
    Wir sind auch ein anderes Mal von Livaniana hoch in Richtung Schlucht und hatten interessante Ein-und Ausblicke , doch für eine längere Wanderung war es eindeutig zu warm .

    Danke für die interessante Beschreibung Bernd!

    Leider macht sich nur noch selten jemand die Mühe für ausführliche Berichte . Umso erfreulicher dieser Bericht!
    Geändert von kiki (30.May.2026 um 12:39 Uhr)
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  5. #5
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    Ja, es gibt kaum noch Berichte.
    Ich habe vor einigen Jahren in meinem Youtube-Kanal etliche Videos unserer Kreta-Touren eingestellt.
    Die Qualität ist auch nicht die Beste nach heutigen Maßstäben.
    Aber besser als die Hochkant-Ruckel-videos vom Smartphone....
    Wer interessiert ist:

    https://www.youtube.com/@mk310149

    Hier ist es mir inzwischen zu umständlich, Berichte und vor allem Fotos einzustellen....
    Gruß Michael

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  6. #6
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    Na ja Michael, so viel umständlicher ist es seit 2025 nicht geworden
    https://kretaforum.info/showthread.p...rfolgserlebnis

    Danke für den youtube link
    Habe unter anderem die Rakisuche wiedergefunden
    https://www.youtube.com/watch?v=4GicWk_-Cy0

    LG Ursula
    Beobachten Sie mal Touristen: Alle konzentrieren sich auf die historischen Sehenswürdigkeiten.
    Bis eine Katze auftaucht.
    (Peter Hohl)

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