Beeindruckend, was die Insel so erlebt hat. Das es dort einst wie auf dem Bild ausgesehen haben soll, hat mich zum Stöbern angeregt.
Die letzte prägende geologische Veränderung brachte das gewaltige Erdbeben vor der Küste Kretas am 21. Juli 365 n. Chr. mit ~8,5 Richter, das zu der Hebe- und Kippbewegung der Insel führte (Eine Radiokohlenstoffdatierung zeigt einen späteren Zeitpunkt).
Der äußerste Westen mit der Halbinsel Gramvousa und der Hafenstadt Falassarna hob sich um bis zu 9 Meter aus dem Meer. Auch andere ehemalige Hafenbecken liegen heute oft weit im Trockenen. Alte Küstenlinien sind vielerorts im Fels noch gut zu erkennen.
Während der Westen ja massiv angehoben wurde, fiel die Hebung nach Osten hin ab. Bei Chania waren es etwa 6 Meter. Östlich der Linie etwa von Rethymnon bis Heraklion kippte die Inselplatte nach Südosten und senkten sich weite Teile der Küstenbereiche teilweise ab, wodurch antike Hafenanlagen versanken.
Der Hafen von Káto Zákros, er bildete einst die strategische Basis für den florierenden Handel mit Ägypten und dem Orient.
Der versunkene Hafen von Itanos im Nordosten war eine mächtige Hafenstadt, eine reiche Transithandelsstation.
wikipedia
und die englische wiki
LG, Tom