Hallo Monica,

ganz zweifellos hast Du Recht damit, dass Bücher nicht immer ganz aktuell sind. Es ist aber ja auch ein Unterschied, ob man sich einem Thema als Experte oder "nur" als Laie nähert. z.B. weiß ich nicht, ob ich zu Kongressen überhaupt Zugang hätte und nicht zuletzt müsste man dafür auch Kapazitäten frei haben und rechtzeitig erfahren, wo was stattfindet. Bei mir sind die Voraussetzungen/Kapazitäten weniger optimal, aber das Thema interessiert mich trotzdem sehr. Deswegen "forsche" ich halt auf ALLEN Ebenen, die sich (mir) anbieten.
Mit dem "Aufschnappen" ist das übrigens ja ähnlich; um einzuschätzen, wie kompetent eine "aufgeschnappte Information" ist, muss man fast schon ein Experte sein.

Ich verstehe gut, was Du meinst; z.B. geht es mir mit Dokus über Ägypten oft so, dass ich sprachlos bin, was da in manchen Sendungen für ein Unsinn verzapft wird.
Auch auf diesem Gebiet bin ich "nur" sehr interessierter Laie, und trotzdem sträuben sich mir oft die Haare. Ich habe mich lange genug damit beschäftigt, um wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse von medienwirksamem "Entertainment" zu unterscheiden. Bei vielen Medien geht es halt weniger um Wahrhaftigkeit sondern um Quoten.

Was Kreta betrifft, bin ich ja noch ganz am Anfange meiner persönlichen "Studien" und greife deswegen zunächst auf alles zurück, was sich mir anbietet. Ohne einen Anfang zu machen, gibt es auch keinen Fortschritt. Mit guten Fachbüchern bin ich unabhängig; kann sie zu Rate ziehen, wenn ich Zeit und Muse habe. Deswegen möchte ich nicht vollständig auf Bücher verzichten.

Auf jeden Fall freue ich mich aber sehr über JEDEN "sachdienlichen Hinweis" in dieser Angelegenheit, ob Link, ob Hinweis auf Print-Literatur oder einfach nur Hinweise von aktiven Archäologen UND von Interessierten, die sich schon länger als ich mit dem Thema befassen.

Rena