Wir waren in 2013 zum zweiten mal auf Rhodos, in Archangelos. Davor 2010 etwas außerhalb, zwischen Lindos und Pefkoi. Einklich eine wunderschöne Insel mit tollen Sehenswürdigkeiten. Umso größer war die Überraschung, als wir 2013 zu ersten Mal wieder durch Kiotari fuhren und sahen, dass dort inzwischen alles russisch beschriftet war, Pelzläden (in GR... was soll das?) Schmuckläden etc, fast wie in Side (TR). Dennoch hat sich Rhodos - wenn man die ausgelatschten Touristenpfade mal verlässt - einen Rest von "Griechenland, wie wir es lieben" bewahrt.
Ich hoffe nur, die Krise hat nicht noch mehr kaputt gemacht. In Kattavia gibt es in der Ortsmitte zwei Tavernen, genau gegenüber liegend. Die eine aufgemotzt mit Werbeschildern ohne Ende, die andere unscheinbar, schlicht. Natürlich sind wir dort eingekehrt, und nicht beim Obermotz mit Strohhut. Wir konnten die Dankbarkeit und Freude der alten Mutti dort fast mit Händen greifen. Ich hab der alten Dame auf griechisch versucht zu erklären, dass ich gerade einen Kurs in Griechisch auf der VHS beendet hatte und noch lerne. Die Reaktion: Sie lacht, ruft Ihrer Tochter, die bediente, zu: "sprich griechisch mit dem, der lernt noch!"

Aber ganz ohne Englisch ging es dann doch nicht. :blink: Seufz.

Es tut einfach weh, wenn man fast 20 Jahre in diese wunderschöne Land reist und zuschauen muss, wie es kaputt gemacht wird. :smiley4:

jm2c
Alexis

P.S. auf Symi waren wir natürlich auch. Portofino auf griechisch, mehr sag ich nicht dazu...